VPB: Wie man mit einem Ofen für Notfälle vorsorgen kann
Der Blackout in Teilen Berlins hat kürzlich gezeigt, wie abhängig wir von so etwas vermeintlich Selbstverständlichem wie unserer Stromversorgung sind. Dass unsere technische Infrastruktur ausfällt, kann viele Gründe haben. Es muss nicht erst zu Sabotage oder Cyberangriffen auf die IT-Systeme von Stromversorgern kommen. Stromleitungen können auch durch starke Schneefälle, Stürme, Hochwasser oder Unfälle beschädigt werden. In der Regel werden Stromausfälle in wenigen Stunden behoben. Aber was, wenn es in Notsituationen mit großflächigen Schäden einmal Tage dauert, bis der Strom wieder verfügbar ist? Klar: Kühlschrank und Herd fallen aus, alle Lampen bleiben dunkel, Internet und Mobilfunk sind gestört. „Woran viele nicht denken, was aber gerade im Winter für die Substanz des eigenen Hauses relevant ist“, wie Experten vom Verband Privater Bauherren e.V. (VPB) wissen, „auch Heizungen funktionieren in der Regel nicht ohne Strom.“
Unabhängig vom Strom ist beim Heizen, wer einen Kamin oder Ofen hat. In diesem Fall sollte man einen Vorrat an Kohle, Briketts oder Holz angelegt haben, wie auch das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt: „Wer für Notfälle sicher gehen will, dass das eigene Haus sich weiterhin beheizen lässt, kann sich eine alternative Heizquelle im eigenen Zuhause installieren – oder diese beim Neubau gleich miteinplanen." In beiden Fällen ist eine umfassende Beratung durch unabhängige Bausachverständige wie etwa vom VPB wichtig. „Dämmung, Heizung und Ofen müssen aufeinander abgestimmt sein, um zu optimalen energetischen Ergebnissen zu kommen“, wie die VPB-Experten wissen. „Um bei einem Holzofen den CO2-Ausstoß zu minimieren, sollte zudem die neueste Abgasreinigungstechnik zum Einsatz kommen.“