Ihr persönliches Kennwort finden Sie in der aktuellen Mitgliederzeitschrift

Über uns
Berater finden

ServiceInfo
NeubauAltbauSchadstoffeEnergieBarrierefreiWohnungskauf

Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


15. Januar 2020

VPB rät: Bei Neubau und Umbau an Elektroklima denken

BERLIN. Ob sich Menschen in ihren vier Wänden wohlfühlen, hängt von vielen Faktoren ab. Relativ jung in der Liste der bedenkenswerten Parameter ist das sogenannte Elektroklima. Elektromagnetische Felder können bei dafür empfindlichen Personen Einfluss auf das Wohlbefinden und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit der Bewohner haben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Elektromagnetische Felder können von Elektrogeräten, Leuchtmitteln in Energiesparlampen und von W-LAN-Netzen ausgehen. Die Belastungen werden meist unter dem populären und nicht näher definierten Begriff „Elektrosmog“ zusammengefasst. Dieser Elektrosmog wird in den nächsten Jahren aller Voraussicht nach zunehmen, die Tendenz zu mehr Funksteuerungen und drahtlosen Übertragungen ist unverkennbar. Wer empfindlich ist und neu bauen will oder sein altes Haus grundlegend saniert, der sollte sich im Vorfeld von seinem Arzt und Bausachverständigen ausführlich beraten lassen. Außer dem Verzicht aufs Handy und andere funkende Geräte lässt sich der Elektrosmog auch durch die geschickte Verlegung von Leitungen sowie deren Abschirmung verringern. Im Altbau bietet sich der Einbau von Netzfreischaltungen an.



08. Januar 2020

VPB: Der Teufel steckt oft im Detail

BERLIN. Bauverträge müssen vieles regeln, oft bis ins Detail. Das klappt nicht immer. Bauherren sollten deshalb genau hinsehen, was sie unterschreiben, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Ein Beispiel ist das Licht am Hauseingang. Es ist unentbehrlich für die Sicherheit. Ist in der Baubeschreibung die Rede von einem „Bewegungsmelder mit Dämmerungsfunktion zum Einschalten der Hauseingangsleuchte“, sollten Bauherren genau klären, wo die Leuchte sitzt: Innen oder außen? Und der Bewegungsmelder? Eigentlich scheint klar: Alle Bauteile sollten außen sitzen, um richtig zu funktionieren. Was aber, wenn die Baufirma das anders versteht und Leuchte oder Bewegungsmelder innen montiert? Den scheinbar absurden Fall legten Bauherren dem „Ombudsmann Immobilien IVD/VPB - Grunderwerb und Verwaltung" vor. Er beschäftigt sich im Auftrag des VPB seit 2017 als offiziell anerkannte Schlichtungsstelle für Verbraucherbeschwerden in solchen Fällen. Das Schlichtungsverfahren ist eine Möglichkeit für Bauherren, ihr Recht einzufordern, wenn die Kommunikation mit der Baufirma stockt. Nervenschonender ist es, den Bauvertrag vor der Unterschrift mit dem unabhängigen Sachverständigen durchzusprechen und irreführende Formulierungen zu präzisieren.
Weitere Informationen zum Thema Streitschlichtung



01. Januar 2020

VPB empfiehlt: Wohnungstausch statt Umbau

BERLIN. Senioren, die eine große Eigentumswohnung besitzen, erwägen im Alter mitunter den Umbau und die Aufteilung ihrer großzügigen Wohnung in zwei kleinere Einheiten. Eine wird bewohnt, die andere zur Alterssicherung vermietet. Immer öfter beraten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) Wohnungseigentümer bei solchen Umbauten. Der Ansatz klingt vernünftig, die Hürden sind aber hoch: In der Regel müssen Veränderungen dieser Art von den Miteigentümern genehmigt werden. Außerdem sind Bauarbeiten wie beispielsweise der nachträgliche Einbau eines Bades technisch aufwändig und entsprechend teuer. Als mögliche Alternative empfiehlt der VPB, auch den Wohnungstausch zu erwägen. Gerade in großen Eigentumswohnanlagen leben oft auch junge Familien, die sich mehr Wohnfläche wünschen. Sie können mit den Senioren, die sich verkleinern wollen, tauschen und den Wertunterschied finanziell ausgleichen. Die Vorzüge liegen dabei auf der Hand: Der Umbau entfällt, der Aufwand beim Umzug hält sich in Grenzen. Das gewohnte Umfeld, ja sogar die Adresse bleiben erhalten. Der finanzielle Ausgleich bringt den Älteren ein zusätzliches Polster, statt ihr Budget durch Umbaukosten zu schmälern.



25. Dezember 2019

VPB: Vor der Auftragsvergabe Referenzen einholen!

BERLIN. Wer einen Bauvertrag für ein schlüsselfertiges Haus abschließt, sollte sich im Vorfeld sehr genau erkundigen, an wen er sich bindet, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Es geht schließlich um viel Geld! Bauherren sollten deshalb versuchen, „schwarze Schafe“ vorab zu erkennen und auszusortieren. Üblich ist die Einholung einer SCHUFA-Auskunft. Sie bildet allerdings immer nur Vergangenheit und aktuellen Zustand ab, über die Zukunft kann sie wenig aussagen. Unentbehrlich sind deshalb Referenzen. Dabei sollten sich Bauherren nicht mit Empfehlungen von der Firmen-Website oder einem Bewertungsportal abspeisen lassen, sondern ehemalige Bauherren nach ihren Erfahrungen mit der Firma fragen. Das ist mühsam, aber es lohnt sich. Wichtig sind dabei Frage nach der Kommunikation, nach Arbeitsweise und Zuverlässigkeit: War die Firma stets für die Bauherren erreichbar? Wie ist sie mit Mängeln umgegangen, die die Bauherren anmahnten, während der Bauzeit und auch später, in der Gewährleistungsphase? Fragen sollten Bauherren immer auch nach den Bauleitern: Dort, wo sich Bauleiter schnell hintereinander die Klinke in die Hand geben, ist Vorsicht geboten. VPB-Mitglieder können sich darüber hinaus noch auf der VPB-Referenzenbörse mit anderen Bauherren über deren Erfahrungen mit einzelnen Firmen austauschen.



18. Dezember 2019

VPB: Hohe Heizkosten können Mangel sein

BERLIN. Jetzt im Winter merken manche Hauseigentümer: Es wird nicht richtig warm im neuen Haus! Das kann viele Ursachen haben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB): fehlerhaft ausgeführte Dämmung, eine falsch dimensionierte Wärmepumpe oder auch falsch berechnete und dimensionierte Fußbodenheizungen. Oft zeigt sich erst im Laufe der Zeit, wenn der Energieverbrauch der neuen Immobilie über den Erwartungen liegt. Frischgebackene Hauseigentümer sollten solche Beobachtungen nicht ignorieren, sondern einen unabhängigen Bausachverständigen zu Rate ziehen. Eine schlechte Energiebilanz kann das Ergebnis mangelhafter Bauausführung sein. Solche Mängel müssen rechtzeitig vor Ablauf der Gewährleistungsfrist von fünf Jahren erkannt und bei der zuständigen Baufirma gerügt werden. Die Baufirma ist für die Beseitigung der Mängel verantwortlich. Versäumen Bauherren die Frist, bleiben sie in der Regel auf den Schäden sitzen und müssen sie auf eigene Kosten beheben.



11. Dezember 2019

VPB: Auch bei Schlechtwetter Baustelle besuchen!

BERLIN. Jetzt im Winter macht es wenig Spaß, auf der Baustelle herumzukraxeln. Viele Bauherren unterlassen es deshalb. Es passiert ja ohnehin nicht viel, vermuten sie. Stimmt nicht, heute wird das ganze Jahr über gebaut, auch im Winter. Der Verband Privater Bauherren (VPB) rät deshalb auch bei Winterwetter zu regelmäßigen Baustellenbesuchen. Bauherren sollten nach dem Rechten sehen und dabei auch konsequent ihr Bautagebuch weiterführen. Wichtige Daten, die sie dabei stets erheben und notieren sollten, sind: Datum, Uhrzeit, Lufttemperatur außen, Raumtemperatur innen und Raumluftfeuchte. Außerdem sollten sie bei jedem Baustellenbesuch notieren, wer sich dort aufhält und mit welchen Arbeiten er beschäftigt ist. Fotos von allem, was sich verändert, gehören ebenfalls ins Bautagebuch. Wie das systematisch geführt wird, erfahren Bauherren im kostenlosen Ratgeber "VPB-Bautagebuch – So dokumentieren Sie im Blog den eigenen Hausbau".






VPB
© VPB 2019, BerlinVerbraucherschutz am Bau zur HomepageBauherrenverbandImpressumBauberatung DatenschutzBauherrenschutz Zum Seitenanfang

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung.