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Baupraxis Schadstoffe

Sie leiden an Allergien, Heuschnupfen, Asthma? Ihr Arzt weiß nicht, woher Ihre häufigen Infekte, gereizten Augen, Schlafstörungen oder Kopfschmerzen kommen? Und wenn Sie im Urlaub sind, dann fühlen Sie sich plötzlich viel gesünder? Haben Sie schon einmal überlegt, ob Ihre eigenen vier Wände Sie vielleicht krank machen? Lassen Sie Ihr Haus oder Ihre Wohnung auf Schadstoffe untersuchen! Wenden Sie sich dazu an Ihren VPB-Experten!

Tipp zum Thema Schadstoffe:

Dämmstoffe
Dämmstoffe spielen eine zentrale Rolle beim Bauen. Sie schützen Häuser im Winter gegen Kälte und im Sommer gegen Hitze. Gesundheitlich unbedenklich sind alle Dämmstoffe aus Naturfasern, wie etwa Flachs, Hanf, Holz, Kork, Roggen, Schafwolle, Schilf oder Zellulose. Problem bei der Baustoffauswahl: Nicht alle Naturdämmstoffe entsprechen den brandschutztechnischen Vorschriften. Sie werden deshalb oft nachgerüstet - teilweise mit unproblematischen, teilweise mit gesundheitlich bedenklichen Stoffen. Es ist deshalb wichtig, schon bei der Bauplanung über zusätzlichen konstruktiven Brandschutz nachzudenken, damit die Natur belassenen Dämmstoffe auch im privaten Wohnhaus eingebaut werden können. Der Bausachverständige hilft dabei weiter.
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gut zu wissen: "ABC der Schadstoffe" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologisch Bauen" weiter lesen
Expertenwissen: "Ökologische Dämmstoffe" weiter lesen
Gut zu wissen: "ABC der Gemeinheiten" weiter lesen

Ihr Praxistipp:

Radon
Radon ist ein chemisches Element und radioaktiv. Quelle des Radons ist neben machen Baustoffen das im Urgestein und im Erdreich in Spuren vorhandene Radium, das auf seinem Weg an die Erdoberfläche langsam zu Radon zerfällt. Dabei sammelt sich das gasförmige Radon im Erdreich an und dringt mancherorts in Hauskeller ein. Weil es sehr schwer ist, verharrt es dort und reichert sich zu ungesunden Konzentrationen an. Radon wird heute für einen Teil der Lungenkrebserkrankengen in Deutschland verantwortlich gemacht. Erhöhte Radonbelastungen kommen vorzugsweise in Bergbauregionen vor (siehe dazu Radon-Atlas und Radon-Karte des Bundesamts für Strahlenschutz). Innenraumanalytiker empfehlen vor allem Bewohnern der gefährdeten Regionen, oder Menschen mit ungeklärter Lungenkrebsursache zur Untersuchung ihres Hauses auf Radonbelastung. Bestätigt sich der Verdacht, muss der Hausherr beispielsweise das Gebäude zum Erdreich hin sorgfältig abdichten. Abhilfe schaffen unter Umständen auch schon regelmäßiges Lüften oder der Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage.
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Bilder zum Thema Schadstoffe:

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Expertenrat zum Thema Schadstoffe:

Lüften
Ein relativ neues Problem sind die extrem winddichten Häuser. Als Folge der Energieeinsparungsvorschriften müssen hochgedämmte Häuser heute luftdicht abgeschottet werden. Der früher durch schlecht schließende Fenster übliche "natürliche" Luftaustausch ist nicht mehr möglich. Folglich muss heute viel konsequenter gelüftet werden. Das machen die meisten Menschen aber nicht. Die Folge sind hohe Luftfeuchtigkeiten und Stoffkonzentrationen in den Innenräumen. Bei mangelhafter Lüftung gedeiht nicht nur der Schimmel, auch chemische Verbindungen bleiben länger im Innenraum. Darunter leiden besonders die Bewohner neuer Häuser.
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