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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


22. Februar 2017

VPB: Haus vor der Rente in Schuss bringen!

BERLIN. Das eigene Haus gilt als die ideale Altersvorsorge – vorausgesetzt, die Besitzer haben es bei Renteneintritt abbezahlt, das Haus ist in gutem Zustand, und sie können sich die laufende Unterhaltung auf Dauer finanziell leisten, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Die meisten Hausbesitzer unterschätzen allerdings die Kosten für den laufenden Unterhalt der Immobilie. Darunter fallen nicht nur kommunale Abgaben und Verbrauchskosten, sondern der ganz normale Verschleiß am Haus. Die meisten Häuser sind bei Eintritt der Besitzer in den Ruhestand auch 30 oder 40 Jahre alt. Je nachdem, wie gut die Besitzer die Immobilie in Schuss gehalten haben, und ob sie zwischenzeitlich sogar modernisiert haben, kommen mehr oder weniger hohe Unterhaltskosten auf die Rentner zu. Im Idealfall, so rät der VPB, lassen die Hausbesitzer zwei oder drei Jahre vor dem eigentlichen Ruhestand eine Art große Inspektion machen, um zu prüfen, was saniert und repariert werden muss. Stehen dann größere Investitionen an, können sie noch aus dem laufenden Einkommen bezahlt werden, das ja deutlich über der späteren Rente liegt.



15. Februar 2017

VPB: Alte Kamine 2017 ersetzen oder sanieren

BERLIN. Bis Ende 2017 müssen laut Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) alle Kaminöfen, Heizkamine und Kachelofeneinsätze, mit Daten auf dem Typschild vom 1. Januar 1975 bis 31. Dezember 1984, stillgelegt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, sofern sie die Grenzwerte nicht mehr erfüllen. Es gibt kaum Ausnahmen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Es bleibt also noch fast ein Jahr zur Sanierung. Hausbesitzer sollten die Zeit nutzen, denn die Firmen sind aktuell gut ausgelastet, die Wartezeiten sind lang. Der VPB empfiehlt Hausbesitzern, sich im Vorfeld von unabhängigen Experten über moderne Geräte und Gerätekombinationen informieren zu lassen. Moderne Geräte sind heute nicht nur erheblich effizienter und umweltfreundlicher als bisherige Aggregate, sondern sie können sogar zur Warmwasserbereitung herangezogen werden. Defekte oder nicht mehr zugelassene Geräte sind immer ein guter Anlass, um über zukunftsfähige Alternativen nachzudenken. Hausbesitzer sollten aber nicht nur auf moderne Technik schauen, sondern auch an die einfache, praktische Bedienung im Alltag denken.



08. Februar 2017

VPB: Beim Hauskauf nicht auf Schwarzbauten reinfallen!

BERLIN. Die meisten Bauten, Um- und Anbauten müssen in Deutschland genehmigt oder der Baubehörde wenigstens angezeigt werden. Einholen müssen die Genehmigungen die Bauherren. Und jede Genehmigung gehört, wie alle Pläne und Berechnungen, zu den Hausakten, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Allerdings lassen nicht alle Hausbesitzer auch alle baulichen Veränderungen genehmigen. Die eine oder andere Umbauarbeit wird auch schon mal „schwarz“ gemacht. Das ist verboten. Fliegt der Schwarzbau auf, müssen die Bauherren mit Strafen rechnen, mit Abbruchverfügungen oder zumindest mit teuren Nachgenehmigungsverfahren. Verantwortlich für die Immobilie sind immer die Eigentümer, egal, ob sie selbst für die Schwarzbauten verantwortlich sind oder ihre Vorgänger. Wer ein Haus kaufen möchte, der sollte deshalb im Vorfeld immer auch prüfen, ob das Haus in allen Details baurechtlich genehmigt ist. Sonst handeln sie sich eventuell einen Schwarzbau ein, mit dem entsprechenden Ärger.



01. Februar 2017

VPB rät: Sommerlichen Wärmeschutz gleich mit planen!

BERLIN. Jetzt im Winter denkt niemand an die Sommerhitze, aber die nächsten Hundstage kommen gewiss! Bauherren, die jetzt ihr Haus planen, sollten deshalb unbedingt an den sommerlichen Wärmeschutz denken, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Der sommerliche Wärmeschutz gehört zu jeder Planung. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) schreibt ihn verbindlich vor. Entspricht das Haus der EnEV, mit gut gedämmter Außenhaut, und hat es außenliegenden Sonnenschutz, dann ist der sommerliche Wärmeschutz meist kein Problem und leicht nachzuweisen. Bei der Planung des sommerlichen Wärmeschutzes greifen erfahrene Architekten auch auf altes Bauwissen zurück: Weit überstehende Dächer oder breite Balkone schützen die dahinterliegenden Räume vor direkter Sonnenstrahlung und halten sie kühl. Dachüberstände sind aber in der aktuellen Schlüsselfertigarchitektur nicht gefragt. Beliebt sind Formen ohne jegliche Dachüberstände. Wer ein solches Haus baut, der sollte sich unbedingt Gedanken über den sommerlichen Wärmeschutz machen! Effektiven Sonnenschutz bringen Rollos, Jalousien, Markisen, Rollläden wie auch Klapp- und Schiebeläden. Dabei gilt grundsätzlich: Außenliegende Beschattungen sind erheblich wirkungsvoller als innenliegende. Und alles ist besser als energieintensive Klimaanlagen!



25. Januar 2017

VPB: Energieberatung im Neubau unentbehrlich

Energiesparen ist vorgeschrieben. Aber wie die Energie gespart wird, das bleibt grundsätzlich den Bauherren und Hausbesitzern überlassen, erklärt der Verband Privater Bauherren (VPB). Wer neu baut, der kann selbst entscheiden, wie er Energie einsparen will: entweder durch den Einsatz regenerativer Energie, durch moderne Anlagentechnik, durch hervorragende Dämmung oder durch einen Mix aus mehreren dieser Möglichkeiten. Die Energieeinsparverordnung lässt Planern weitgehende Freiheit bei der Gestaltung und energetischen Auslegung eines Gebäudes. Das setzt natürlich voraus, dass die Bauherren wissen, was sie möchten und die Energieplanung entsprechend beauftragen. Angesichts der komplexen technischen Entwicklungen fühlen sich aber viele Menschen überfordert und entscheiden sich lieber gleich für ein Schlüsselfertighaus, bei dem sie sich – wie sie hoffen – um nichts kümmern müssen. Sie bekommen dann, was die Firma offeriert. Das ist nach VPB-Erfahrung aber meist teurer als nötig und nicht auf die Bedürfnisse der Bauherrenfamilien abgestimmt. Damit die Bauherren verstehen, was sie für ihr Geld bekommen und wie sie die Technik in Zukunft sinnvoll nutzen und bedienen können, lohnt sich die unabhängige Energieberatung aber allemal.



18. Januar 2017

VPB: Bauunternehmer kann Art der Sicherung wählen

BERLIN. Private Bauherren haben das Recht auf Sicherheiten. Der Gesetzgeber gesteht ihnen – wenn Abschlagszahlungen verlangt werden – bei Errichtung oder Umbau eines Hauses eine Sicherheit in Höhe von fünf Prozent der Bausumme zu. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wie die Sicherheit gestellt wird, ist Sache des Bauunternehmers. Er hat die Wahl, ob er beispielsweise eine Bürgschaft stellt oder ob er den Bauherren die Möglichkeit einräumt, die fünf Prozent bei der Zahlung der ersten Rate einzubehalten. Der VPB rät, die Art der Sicherheit in jedem Fall vorab vertraglich zu regeln, denn nur, was schriftlich vereinbart ist, das gilt auch.






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