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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


22. März 2017

VPB: Bauherren müssen Steuerersparnis und Zuschüsse abwägen

BERLIN. Handwerkerleistungen sind steuerlich abzugsfähig. Allerdings nur, wenn es für dieselbe Maßnahme nicht gleichzeitig Zuschüsse gibt, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Sanieren Hausbesitzer zum Beispiel ihre Heizung und bekommen dafür KfW-Fördermittel, dann können sie diese Maßnahmen nicht zusätzlich steuerlich geltend machen. Lassen sie parallel zur Heizungssanierung ihr Haus von außen dämmen und nehmen dafür keine öffentlichen Zuschüsse in Anspruch, können sie die Lohnkosten für die Dämmmaßnahme steuerlich absetzen. Absetzbar sind auch die Fahrtkosten sowie die auf Lohn und Fahrtkosten anfallende Mehrwertsteuer. Nicht absetzbar sind die Materialkosten. Was sich lohnt und was nicht, ist also ein Rechenexempel: Zuschüsse für eine besonders innovative Heizung mit geringem Einbauaufwand und Absetzen der arbeitsaufwändigen Dämmarbeiten bei denen das Material eher günstig ist – oder umgekehrt? Der unabhängige Sachverständige berät Hausbesitzer bei der Vorbereitung der Arbeiten und überwacht die Ausführungsqualität am Bau.



15. März 2017

VPB: Bauherren stehen für KfW-Mittel gerade

BERLIN. Für Neubau, Altbau, energetische Sanierung, die Beseitigung von Barrieren und den Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster gibt es aus Steuergeldern KfW-Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen. Die Vergabe der Mittel ist dabei an strikte Bedingungen gekoppelt, die die Bauherren und Hausbesitzer einhalten müssen, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Zuständig für die korrekte Umsetzung der Auflagen sind die Bauherren, die die Förderanträge stellen. Selbst wenn die Handwerker schlecht arbeiten und die Förderbedingungen deshalb nicht eingehalten werden, hält sich die KfW immer an die Bauherren. Die KfW überprüft in Stichproben die Einhaltung ihrer technischen Vorgaben und fordert im Ernstfall die Gelder zurück. In die Auseinandersetzung mit dem Handwerker mischt sie sich nicht ein. Das ist allein Sache der Bauherren. Sie sind als Antragsteller für die korrekte Verwendung der Fördermittel verantwortlich. Nicht nur deshalb lohnt sich also bei allen Programmen die handwerkliche Arbeit zum Schluss noch einmal vom unabhängigen Sachverständigen kontrollieren zu lassen.



08. März 2017

VPB: Wenn Pläne fehlen, brauchen Bauherren ein Aufmaß

BERLIN. Wer einen Altbau kauft, der bekommt dazu nicht immer die Originalpläne mitgeliefert. Grade bei sehr alten Häusern und Baudenkmälern sind Bauunterlagen rar. Maßstabsgerechte Pläne sind aber unentbehrlich, um Sanierungen und Umbauten planen und die Arbeiten ausschreiben zu können, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Bei Baudenkmälern wird deshalb häufig ein sogenanntes verformungsgerechtes Aufmaß gemacht, das das Haus in seiner aktuellen Form dokumentiert. Die entspricht nämlich nicht immer der ursprünglichen – vor allem alte Fachwerkhäuser haben sich meist im Laufe der Jahrhunderte verändert, Decken und Balken hängen durch. Das ist technisch meist kein großes Problem, aber Planer und Handwerker müssen die statischen und konstruktiven Verhältnisse kennen, bevor sie loslegen. Sorgfältige Aufmaße sind aufwendig und kosten Zeit. Eine moderne Alternative ist der Laserscan. Mit dieser Methode lassen sich einzelne Räume aufnehmen und in dreidimensionale Bilder umsetzen. Das Verfahren ist allerdings noch recht teuer, und wichtige Details, wie der Verlauf alter Leitungen in den Wänden, werden damit nicht dokumentiert. Hausbesitzer sollten deshalb mehrere Angebote einholen, auch für klassische Aufmaße. Interessant für die Beurteilung sind dann nicht nur der Preis, sondern auch die Nebenkosten, etwa für die Anfahrt der Experten, und die Art der Darstellung: Bekommen die Auftraggeber Pläne ausgehändigt oder haben sie nur Zugriff auf virtuelle Scans im Netz, zu denen der Zugang zeitlich begrenzt ist? Beim Baudenkmal weiß auch der zuständige Denkmalpfleger Rat.



01. März 2017

VPB: Beim Neubau Platz für Kaminöfen vorsehen

BERLIN. Netz-Attacken beunruhigen viele Menschen. Was, wenn Hacker demnächst die Stromnetze lahmlegen und damit alles zum Erliegen bringen? Wenn der Strom ausfällt und damit das Smart Home kollabiert? So apokalyptisch muss es gar nicht kommen: Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) genügt schon ein heftiger Sturm, um die Stromlieferungen vorübergehend zu kappen. Fehlt der Strom, funktioniert keine Heizung mehr; auch die Pelletheizung und der mit Holzscheiten gespeiste Brenner geben dann auf. Einzig der Kaminofen funktioniert ohne Strom. Der VPB rät deshalb: Beim Neubau oder der Sanierung auch an den Einbau eines Kaminofens denken, zumindest schon mal den möglichen Standort im Haus und einen zusätzlichen Kaminzug vorsehen.



22. Februar 2017

VPB: Haus vor der Rente in Schuss bringen!

BERLIN. Das eigene Haus gilt als die ideale Altersvorsorge – vorausgesetzt, die Besitzer haben es bei Renteneintritt abbezahlt, das Haus ist in gutem Zustand, und sie können sich die laufende Unterhaltung auf Dauer finanziell leisten, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Die meisten Hausbesitzer unterschätzen allerdings die Kosten für den laufenden Unterhalt der Immobilie. Darunter fallen nicht nur kommunale Abgaben und Verbrauchskosten, sondern der ganz normale Verschleiß am Haus. Die meisten Häuser sind bei Eintritt der Besitzer in den Ruhestand auch 30 oder 40 Jahre alt. Je nachdem, wie gut die Besitzer die Immobilie in Schuss gehalten haben, und ob sie zwischenzeitlich sogar modernisiert haben, kommen mehr oder weniger hohe Unterhaltskosten auf die Rentner zu. Im Idealfall, so rät der VPB, lassen die Hausbesitzer zwei oder drei Jahre vor dem eigentlichen Ruhestand eine Art große Inspektion machen, um zu prüfen, was saniert und repariert werden muss. Stehen dann größere Investitionen an, können sie noch aus dem laufenden Einkommen bezahlt werden, das ja deutlich über der späteren Rente liegt.



15. Februar 2017

VPB: Alte Kamine 2017 ersetzen oder sanieren

BERLIN. Bis Ende 2017 müssen laut Bundesimmissionsschutzverordnung (1. BImSchV) alle Kaminöfen, Heizkamine und Kachelofeneinsätze, mit Daten auf dem Typschild vom 1. Januar 1975 bis 31. Dezember 1984, stillgelegt, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, sofern sie die Grenzwerte nicht mehr erfüllen. Es gibt kaum Ausnahmen. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Es bleibt also noch fast ein Jahr zur Sanierung. Hausbesitzer sollten die Zeit nutzen, denn die Firmen sind aktuell gut ausgelastet, die Wartezeiten sind lang. Der VPB empfiehlt Hausbesitzern, sich im Vorfeld von unabhängigen Experten über moderne Geräte und Gerätekombinationen informieren zu lassen. Moderne Geräte sind heute nicht nur erheblich effizienter und umweltfreundlicher als bisherige Aggregate, sondern sie können sogar zur Warmwasserbereitung herangezogen werden. Defekte oder nicht mehr zugelassene Geräte sind immer ein guter Anlass, um über zukunftsfähige Alternativen nachzudenken. Hausbesitzer sollten aber nicht nur auf moderne Technik schauen, sondern auch an die einfache, praktische Bedienung im Alltag denken.






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