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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


26. Juli 2017

VPB rät: Mit kleinen Grundstücken Gebühren sparen

BERLIN. Seit Jahren heben die Bundesländer die Grunderwerbsteuer an und verteuern so die klassischen Nebenkosten beim Hausbau. Inzwischen liegt der Höchstsatz bei 6,5 Prozent. Damit zahlt der Käufer eines schönen Einfamilienhauses schon den Gegenwert eines kleinen E-Autos allein für die Grunderwerbsteuer, konstatiert der Verband Privater Bauherren (VPB). Die Grunderwerbsteuer richtet sich bei Bauträgerhäusern nach den Kosten: je teurer, umso mehr Grunderwerbsteuer wird fällig. Das trifft vor allem die Käufer von Bauträgerhäusern, die Haus und Grund aus einer Hand zum Komplettpreis kaufen. Es trifft auch die Käufer von Altbauten, denn sie erwerben zwangsläufig Haus und Terrain gemeinsam. Auch sie zahlen die Grunderwerbsteuer auf das Gesamtpaket. Besser fahren die Käufer eines freien Grundstücks, das sie später in Eigenregie bebauen. Sie bezahlen die Grunderwerbsteuer nur auf Grund und Boden. Je kleiner das Grundstück, umso geringer die Grunderwerbsteuer. Wer beim Bauplatz bescheiden bleibt, der spart auch bei den Gebühren, etwa für die Eintragung ins Grundbuch, den Notar oder bei der Maklercourtage. Sie alle verlangen Gebühren, die mit Kaufpreishöhe steigen oder Prozentbeträge vom Preis. Wer ein kleines Grundstück kauft, der spart auch auf Dauer, etwa an der Grundsteuer, die die Kommunen erheben und die sie zunehmend zur Sanierung ihrer Haushalte anheben. Die Grundsteuer richtet sich nach der Größe des Grundstücks, ebenso knüpfen Umlagen bei den Erschließungskosten oder der Straßensanierung oft daran an.



19. Juli 2017

VPB: Nicht jede freie Fläche darf bebaut werden

BERLIN. Neubaugrundstücke sind rar. Da kommen viele Bauherren auf die Idee, nach Hinterliegergrundstücken zu suchen. Gerade in Nachkriegsbaugebieten gibt es noch große Grundstücke, die sich teilen lassen: vorne der Altbau, dahinter ein Neubau. Bei solchen Offerten sollten Interessenten aber genau hinsehen, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Denn nicht in jedem Quartier ist die Nachverdichtung erwünscht. Nicht überall, wo freie Flächen brach liegen, darf gebaut werden. Angehende Bauherren sollten beim Kauf solcher Grundstücke nicht auf Zusicherungen von Verkäufern, Maklern oder Vermittlern vertrauen, sondern immer selbst recherchieren, was geht. Der Blick in den Bebauungsplan bringt schnell Gewissheit, ob Neubau und Nachverdichtung machbar sind oder nicht. Existiert für das Areal kein B-Plan, kann der eigene Hausbau zum Gang durch die Instanzen werden – mit ungewissem Ausgang.



12. Juli 2017

VPB: In Altbauwohnungen haust auch mal der Schwamm

BERLIN. Eigentumswohnungen verkaufen sich zurzeit fast von alleine, zumindest in den großen Städten. Nicht nur Neubauten sind beliebt bei den Käufern, sondern auch restaurierte Altbauten. Vielerorts übernehmen Bauträger leerstehende, vernachlässigte Gründerzeithäuser, entkernen und sanieren sie, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Was bislang unattraktiv war, lohnt sich jetzt: Die Nachfrage ist groß, Baugeld fast zinslos zu haben, und die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Altbauten erlaubt die lukrative Abschreibung. Allerdings sind auch die baulichen Probleme oft gravierend. Immer wieder finden VPB-Sachverständige in den alten Mehrfamilienhäusern den Echten Hausschwamm. Seine Sanierung ist aufwändig und teuer, vor allem, wenn sich das Pilzgeflecht in den Bundwänden und Holzböden eingenistet hat. Dann müssen diese komplett ausgetauscht werden. Statische Probleme bereitet in manchen Häusern auch der Einbau von Aufzügen oder Dachterrassen. Problematisch sind gelegentlich auch die heutigen Brandschutzauflagen. Die Sanierung wirklich desolater Altbauten lohnt sich finanziell oft nur wegen der Abschreibung für vermietende wie auch für selbstnutzende private Bauherren, so der VPB. Die Rechnung geht aber nur auf, wenn die Sanierung auch gelingt und die Besitzer nicht später ständig Geld für weitere Sanierungen nachschießen müssen. Käufer sollten sich deshalb beim Altbau nicht auf den Bauträger verlassen, sondern – alleine oder mit den anderen Eigentümern zusammen – einen unabhängigen Sachverständigen mit der laufenden Bau- und Qualitätskontrolle ihrer Immobilie beauftragen.



05. Juli 2017

VPB: 2017 schon Bauunterlagen einfordern!

BERLIN. Zum Jahreswechsel tritt das neue Bauvertragsrecht in Kraft. Es bringt viele Vorteile für private Bauherren, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Zum Beispiel haben Bauherren als Verbraucher dann erstmals das Recht auf die Herstellung und Herausgabe konkreter Pläne und Berechnungen für ihr zukünftiges Haus. Die sind nötig, um beweisen zu können, dass das Haus geltendem Recht entspricht. Der VPB rät dazu, die Herstellung und Übergabe der Pläne bereits jetzt in diesem Jahr fest in den Vertrag aufnehmen zu lassen. Da beim Schlüsselfertigbau Baufirmen und Bauherren Vertragsgestaltungsfreiheit genießen, können sie vereinbaren, was sie wollen. Bauherren sollten sich nicht hinhalten lassen: Alles, was ab 1. Januar 2018 Pflicht wird, können Baufirmen, bei etwas gutem Willen, heute schon leisten.



28. Juni 2017

VPB: Haus muss aufs Grundstück passen

BERLIN. Viele Bauherren schließen heute Hausbau-Verträge ab, ohne zu wissen, ob das Haus, das sie ausgesucht haben, auf ihrem Grundstück überhaupt gebaut werden kann und darf. Das beobachten die Sachverständigen des Verbands Privater Bauherren (VPB) immer wieder. Häufig unterzeichnen die Bauherren Verträge, in denen Planungs- und Bauleistungen untrennbar miteinander verknüpft sind – ein und derselbe Anbieter baut das Haus und lässt es auch genehmigen. Was viele Bauherren als Arbeitserleichterung empfinden, entpuppt sich als Falle. Nicht geregelt wird in diesen Verträgen nämlich, was passiert, falls das gekaufte Haus gar nicht auf dem dazugehörigen Grundstück gebaut werden darf, etwa weil es zu groß ist. Dann haben die Bauherren ein Problem, denn sie dürfen nicht bauen, kommen aber auch nicht ohne Weiteres wieder aus dem Bauvertrag heraus. Der VPB rät deshalb: Die Aufträge zur Planung und zum späteren Bau des Hauses getrennt vergeben. Also erst das Objekt planen und genehmigen lassen und dann eine Baufirma suchen, die das genehmigte Haus auf dem Grundstück baut. So passt alles zusammen.



21. Juni 2017

VPB rät: Stockt bei Gemeinschaften der Bau, hilft der Unabhängige

BERLIN. Baugemeinschaften starten oft mit großem Enthusiasmus. Freunde tun sich zusammen, finden ein Grundstück und beauftragen gemeinsam einen Architekten. Gelingt es dem Planer, alle Wünsche unter einen Hut zu bringen, funktioniert das Bauen meist recht gut, beobachtet der Verband Privater Bauherren (VPB). Ist der Planer aber selbst Mitglied der Bauherrengemeinschaft und setzt eigene Ideen durch, knirscht es schnell im Kollektiv. Gewinnen die Partner dann auch noch den Eindruck, der Planer habe seine Arbeit nicht im Griff, ist Krach kaum noch zu vermeiden. Damit stockt in der Regel der Bau, Termine verstreichen, Handwerker springen ab, Zusatzkosten sind unvermeidlich. Um das Projekt zu retten, kann es in solchen Fällen hilfreich sein, einen unabhängigen Sachverständigen hinzuzuziehen, rät der VPB. Der neutrale, aber sachkundige Vermittler prüft, wie es weitergehen kann. Er schaut, was vertraglich vereinbart ist, welche Arbeiten noch ausstehen und was bereits erledigt ist. In jedem Fall kann er auf Augenhöhe mit den Firmen und dem Planer verhandeln und das Projekt bis zum Ende begleiten.






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