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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


28. September 2016

VPB: Insolvenzen kündigen sich oft an

BERLIN. Geht während des Hausbaus die Baufirma pleite, dann ist das für viele Bauherren eine echte Katastrophe, denn das komplexe Insolvenzverfahren unterbricht den Bau zunächst einmal für rund ein halbes Jahr, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). In dieser Zeit können und dürfen die Bauherren so gut wie nichts tun. Damit es vielleicht erst gar nicht so weit kommt oder sie zumindest nicht "kalt" erwischt werden, sollten Bauherren nicht nur auf Sicherheiten und einem ausgewogenen Zahlungsplan bestehen, sondern immer auch wachsam sein. Insolvenzen kündigen sich nämlich oft an. Bauherren sollten regelmäßig auf ihrer eigenen Baustelle nach dem Rechten sehen, empfiehlt der VPB. Dann fällt ihnen auf, wenn sich Arbeiten verzögern, Subunternehmer nicht mehr erscheinen, wenn plötzlich fremde Firmen auftauchen, Material nicht geliefert oder gelieferte Baustoffe gar wieder abgeholt werden, wenn die Baustelle tagelang verwaist ist und einen schlampigen Eindruck macht. Wenn sich Subunternehmer direkt an die Bauherren wenden, und wenn die Baufirma nur noch schwer oder gar nicht mehr zu erreichen ist, dann können das alles Hinweise auf mögliche Probleme der Firma sein. Schöpfen Bauherren Verdacht, sollten sie sich umgehend an ihren Sachverständigen wenden und mit ihm und einem Baurechtsanwalt klären, wie es weitergeht.



21. September 2016

VPB: Vorm altersgerechten Umbau mit Arzt und Sachverständigem sprechen

BERLIN. Wer sein eigenes Haus fürs Alter umgestaltet, der muss sich dabei nicht unbedingt an bestimmte DIN-Normen halten, solange er dafür keine öffentlichen Zuschüsse oder Zinsvergünstigen in Anspruch nimmt. Die meisten Umbauten können mit der entsprechenden fachlichen Beratung individuell geplant und in Eigenregie umgesetzt werden, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Der erste Schritt ist immer die Analyse vor Ort mit dem unabhängigen Sachverständigen. Dabei wird geklärt, welche Barrieren das Leben der Bewohner beeinträchtigen. Das ist sehr unterschiedlich: Die meisten Senioren sehen schlecht, andere hören nicht gut, wieder andere leiden unter Arthrose, einige sitzen im Rollstuhl. Umbaumaßnahmen sollten sich immer nach den zu erwartenden Einschränkungen der Bewohner richten. Vorausschauende Bauherren fragen deshalb zunächst ihren Arzt, wie sich ihre Gebrechen voraussichtlich entwickeln werden, rät der VPB. Diese Prognose fließt dann in die individuellen Planungen ein. Wer dagegen öffentliche Fördermittel beantragen möchte, der muss sich auch an die Förderbedingungen halten. Auch dabei hilft der unabhängige Sachverständige.



14. September 2016

VPB: Zuschüsse lohnen sich nicht immer!

BERLIN. Wer baut, der braucht viel Geld und freut sich, wenn er vom Staat, der Kommune oder seinem Arbeitgeber etwas dazu bekommt. Zuschüsse und Zinsvergünstigungen sind aber grundsätzlich an Auflagen gebunden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Und zumindest bei staatlichen Zuschüssen gehen die Anforderungen, etwa an die Energieeffizienz, grundsätzlich über die gesetzlichen Vorschriften hinaus. Das muss so sein, denn der Staat kann keinen Bau bezuschussen, der lediglich die ganz normalen, gesetzlichen Auflagen erfüllt. Wer Zuschüsse haben möchte, der muss also schon etwas Besonderes liefern. Sobald aber ein Haus besser gedämmt oder effizienter geheizt wird, wird es auch teurer als der Standard. Ob und wann diese Mehrkosten durch den staatlichen Zuschuss wieder hereinkommen, das sollten sich Bauherren genau ausrechnen, rät der VPB. Mitunter ist es sinnvoller, lediglich den preisgünstigeren Normalstandard zu bauen und dafür auf Zuschüsse ganz zu verzichten.



07. September 2016

VPB: Elektroarbeiten sind für Heimwerker tabu!

BERLIN. Nicht am falschen Ende sparen sollten Heimwerker und Bastler, rät der Verband Privater Bauherren (VPB). Vieles lässt sich beim Hausbau zwar in Eigenregie erledigen, die Elektroarbeiten aber nicht! Sie gehören in die Hände vom Profi. Viele Heimwerker trauen sich den Einbau oder den Austausch von Leitungen oder Steckern ohne weiteres zu. Weil es die Teile in jedem Baumarkt gibt, denken sie sich nichts dabei. Was die meisten nicht wissen: Bis auf Instandhaltungsarbeiten an Anlagenteilen, die im Haus hinter dem Zähler liegen, dürfen nicht einmal alle Elektroprofis in Deutschland elektrische Anlagen einbauen, umbauen oder reparieren, wenn diese Anlagen ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sind. Das dürfen nur Firmen, die beim Versorgungsunternehmen gelistet sind. Und da alle privaten Ein- und Zweifamilienhäuser ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, ja sogar in der Regel sein müssen, sind die Elektroarbeiten praktisch überall für Laien tabu. Sicherheitshalber sollten Bauherren lieber gleich gelistete Betriebe beauftragen. Sparen können sie trotzdem, indem sie rechtzeitig die Elektroplanung machen. Wenn der Profi weiß, wo welche Anschlüsse hinkommen, kann er ohne Zeitverzögerung und häufiges Nachfragen zügig arbeiten.



31. August 2016

VPB: Regelmäßig in den Feuerstättenbescheid schauen!

BERLIN. Seit 2013 können Hausbesitzer zwar ihren Schornsteinfeger frei wählen, aber Kehr- und Messpflichten haben sie nach wie vor, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wichtigste Kontrollinstanz ist weiterhin der Bezirksschornsteinfeger, der nun korrekt "bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger" heißt. Der Bezirksschornsteinfeger führt zweimal alle sieben Jahre die sogenannte Feuerstättenschau durch. Dabei handelt es sich um die Begutachtung aller Feuerungsanlagen im Haus. Die Feuerstättenschau dient dem vorbeugenden Brandschutz. Nach der Prüfung bekommt der Eigentümer einen sogenannten Feuerstättenbescheid. Darin steht, welche Reinigungs-, Überprüfungs- und Messarbeiten an den Feuerungsanlagen wann erledigt werden müssen. Der Hausbesitzer ist damit in der Pflicht, er muss die vorgeschriebenen Arbeiten fristgerecht erledigen lassen – und dies dem Bezirksschornsteinfeger auch nachweisen. Ob er damit einen freien oder den Bezirksschornsteinfeger beauftragt, das bleibt ihm überlassen. Hausbesitzer sollten regelmäßig in den Feuerstättenbescheid schauen, damit sie keine Frist versäumen. Das gilt auch für Hauskäufer, die eine gebrauchte Immobilie übernehmen. Sie müssen sich mit den Hausunterlagen auch den Feuerstättenbescheid aushändigen lassen – und am besten gleich mal nach den nächsten Terminen schauen!



24. August 2016

VPB: Bautagebücher werden auch von Unternehmern gelesen

BERLIN. Früher oder später gibt es auf jeder Baustelle Probleme oder Missverständnisse. Besonders häufig ärgern sich Bauherren, wenn die Baufirma nur schwer zu erreichen ist. Da kommt es schnell zu Vermutungen: Mit der Firma stimmt wohl etwas nicht? Auch schlechte Arbeit, nicht eingehaltene Termine und muffige Antworten am Telefon tragen nicht zur Reputation eines Unternehmens bei, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Stellen Bauherren die Misere dann auch noch per Bautagebuch oder Baublog online, fürchten viele Firmen um ihren guten Ruf. Das Renommee ist ihr Kapital. Deshalb lesen Unternehmer inzwischen auch Bautagebücher und Baublogs, beobachten viele VPB-Berater. Die online geführten Bautagebücher entpuppen sich dabei zunehmend als sanftes Druckmittel im Umgang mit den Firmen. Vor allem aber sind Bautagebücher eine gute Dokumentation der eigenen Baustelle, sei es für Freunde oder zum späteren Nachschauen, wo genau nun die Leitungen eigentlich verlegt sind. Das VPB-Bautagebuch gibt es gratis im Servicebereich.






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