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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


29. Juni 2016

VPB: Aufgaben und Honorierung der Planer vertraglich regeln

BERLIN. Kein Hausbau funktioniert ohne Architekt und Fachplaner. An jedem Bauwerk arbeiten heute neben dem Architekturbüro auch Energieplaner, Statiker, Brand- oder Schallschutzexperten. Dies gilt sowohl für Architektenhäuser, als auch für den Schlüsselfertigbau. Einziger Unterschied: Wer selbst plant und mit dem freien Architekten baut, der verpflichtet seine Planer selbst und bezahlt sie auch direkt. Für den Schlüsselfertigbau entscheiden sich viele, weil sie hoffen, dann genau das alles delegieren zu können. Das ist ein Irrtum, weiß der Verband Private Bauherren (VPB): Auch beim Schlüsselfertigbau müssen Architekten planen und überwachen und beispielsweise die Baugenehmigung beantragen. Und die Kosten für die Planung und Bauleitung hat der Schlüsselfertiganbieter selbstverständlich in die Kosten einkalkuliert. Der Bauherr spart also gar nicht so viel, er hat aber keinen Einfluss mehr, weil der Architekt nicht "sein" Experte ist, sondern von der Baufirma bezahlt wird. Es ist also fraglich, ob Bauherren auch auf ihre Fragen erhellende Antworten bekommen. In so einem Fall ist es besonders wichtig, zumindest einen eigenen unabhängigen Sachverständigen zu beauftragen, der für die Bauherren nach dem Rechten sieht.



22. Juni 2016

VPB: Nicht "schwarz" bauen!

BERLIN. Wer baut, der braucht dazu in der Regel eine Genehmigung. Das gilt auch für Um- und Anbauten. Manche Hausbesitzer nehmen es mit der Genehmigung aber nicht so ernst. Sie hoffen, mit kleineren Schwarzbauten schon irgendwie davon zu kommen. Das geht aber nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) meistens schief. Die Baubehörden dürfen im Rahmen des Polizei- und Ordnungsrechtes jederzeit Grundstücke betreten und kontrollieren, ob das, was dort steht, auch genehmigt ist. Ist das nicht der Fall, muss der Besitzer mit Abbruchverfügungen rechnen oder sich einem langwierigen und teuren Nachgenehmigungsverfahren stellen. Besser ist es, Um- und Anbauten regulär zu errichten, zumal die Kommunen inzwischen die Möglichkeiten nutzen, Luftbildaufnahmen direkt mit ihren Baudaten abzugleichen. Schwarzbauten fliegen also garantiert irgendwann auf.



15. Juni 2016

VPB: Zwangsversteigerung ist selten ein Schnäppchen!

BERLIN. Immobilien gelten aktuell als gute Geldanlage. Wer kann, der kauft "Betongold". Auch Zwangsversteigerungen sind eine Möglichkeit an Wohneigentum zu kommen. Allerdings sollten Bieter sich sehr sorgfältig auf die Versteigerung vorbereiten, empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB), damit sie wissen, was finanziell auf sie zukommt. Dazu gehört das Studium aller Unterlagen, die das Gericht zur Verfügung stellt. Der Blick ins Grundbuch und ins Baulastenverzeichnis zeigt, welche Schulden, Wohnrechte oder Abstandsflächen von Nachbarhäusern auf der Immobilie liegen. Sofern möglich, sollten Interessenten das Gebäude von innen und außen besichtigen und dazu den unabhängige Sachverständigen mitnehmen, der aus dem Zustand des Hauses auf die Sanierungskosten schließen kann. Wer nur am Grundstück interessiert ist, das alte Haus abreißen und neu bauen möchte, der sollte sich vorab informieren, ob der Bebauungsplan den gewünschten Neubau überhaupt zulässt. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Zwangsversteigerungen". Kostenloser Download unter: http://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Zwangsversteigerung.pdf



08. Juni 2016

VPB: Abrechnungen für Aushub kontrollieren

BERLIN. Vor der Planung sollte immer ein Bodengutachten gemacht werden, erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Erst das Bodengutachten gibt Aufschluss über die Beschaffenheit des Bodens. Je nach Art des Baugrunds müssen Keller und Bodenplatte mehr oder weniger aufwändig geplant, berechnet und gebaut werden. Der Boden ist also mit ausschlaggebend für die Kosten der Gründung. Stehen die Bodenverhältnisse bei Vertragsabschluss noch nicht fest, müssen Bauherren folglich mit Nachträgen und Zusatzkosten rechnen. Solche Nachtragsangebote sollten Bauherren sehr genau prüfen, besser sogar vom unabhängigen Experten prüfen lassen, rät der VPB. Nicht alle Firmen nehmen es mit den Maßen nämlich sehr genau. Jeder Laie kann in etwa ausrechnen, wie viel Erde unter seinem zukünftigen Haus ausgebaggert werden muss. Liegen die im Angebot veranschlagten Mengen erheblich darunter oder darüber, sollten Bauherren kritisch nachhaken, empfiehlt der VPB. In jedem Fall sollten Bauherren vor dem Bezahlen der Rechnung spitz nachrechnen – oder zumindest auf Plausibilität prüfen: Stimmen die in der Rechnung veranschlagten Kubikmeter Aushub auch mit den Angaben auf den Lieferscheinen des Fuhrunternehmens überein? Hat der LKW-Fahrer tatsächlich diese Menge Erde zur Deponie geliefert? Nach VPB-Erfahrung geht es gerade bei solchen Lieferungen nicht immer mit rechten Dingen zu.



01. Juni 2016

VPB: Bauherren sollten Leitungen im Bautagebuch dokumentieren!

BERLIN. Auf Baustellen wird viel fotografiert, meistens Dinge, die nicht in Ordnung sind. Planer, Bauherren und Sachverständige dokumentieren so die technischen Probleme. Was fast niemand fotografiert sind all jene Baudetails, die in Ordnung sind, vor allem Leitungen und Rohre. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) haben aber gerade zukünftige Hausbesitzer großes Interesse an genau diesen Details. Sie müssen schließlich später wissen, wo sie Löcher in die Wände bohren dürfen und wo nicht. Der VPB rät deshalb Bauherren, regelmäßig die eigene Baustelle zu fotografieren und so beispielsweise den Verlauf der Elektroleitungen sowie der Wasser- und Heizungsrohre zu dokumentieren. Der VPB bietet Interessierten dazu das VPB-Bautagebuch an, das Bauherren wie einen Blog in eigener Regie im Internet führen können. Das VPB-Bautagebuch ist selbstverständlich gratis, firmen- und produktneutral und kann hier heruntergeladen werden. Weitere Informationen unter http://www.vpb.de/vpb-bautagebuch.html



25. Mai 2016

VPB: Bauherren dürfen sich nicht auf Notare verlassen!

BERLIN. Immobilien müssen in Deutschland über den Notar ver- und gekauft werden. Der Notar agiert beim Immobiliengeschäft als Stellvertreter des Staates und übernimmt mit der Beurkundung hoheitliche Aufgaben, erläutert der Verband Privater Bauherren (VPB). Entsprechend angesehen sind Notare. Viele Bauherren und Käufer verlassen sich bei der Beurkundung sogar komplett auf den Notar und unterstellen, er kümmere sich in ihrem Sinne um Gerechtigkeit und Fairness. Das ist aber nicht der Fall, warnt der VPB. Es ist weder ihre Aufgabe noch gar ihre Pflicht, zu prüfen, ob der Kaufvertrag für eine schlüsselfertige Immobilie "fair" ist oder den Käufer gar einseitig benachteiligt. Im Gegenteil: Notare sind zu strikter Neutralität verpflichtet. Sie achten nur darauf, ob der Vertrag geltendem Recht entspricht. Und sie müssen den Bauherren die Vertragsunterlagen 14 Tage vor dem Notartermin zustellen. Innerhalb dieser Frist hat der Bauherr dann Gelegenheit, den Vertragsentwurf selbst vom unabhängigen Experten prüfen zu lassen.






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