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Expertenrat am Mittwoch


Hier finden Sie immer die aktuellen Artikel aus unserer Rubrik "Expertenrat am Mittwoch".


18. Januar 2017

VPB: Bauunternehmer kann Art der Sicherung wählen

BERLIN. Private Bauherren haben das Recht auf Sicherheiten. Der Gesetzgeber gesteht ihnen – wenn Abschlagszahlungen verlangt werden – bei Errichtung oder Umbau eines Hauses eine Sicherheit in Höhe von fünf Prozent der Bausumme zu. Daran erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB). Wie die Sicherheit gestellt wird, ist Sache des Bauunternehmers. Er hat die Wahl, ob er beispielsweise eine Bürgschaft stellt oder ob er den Bauherren die Möglichkeit einräumt, die fünf Prozent bei der Zahlung der ersten Rate einzubehalten. Der VPB rät, die Art der Sicherheit in jedem Fall vorab vertraglich zu regeln, denn nur, was schriftlich vereinbart ist, das gilt auch.



11. Januar 2017

VPB: Lüftungsanlagen brauchen regelmäßige Wartung

BERLIN. Wer sein Haus umfassend modernisiert, der muss ein Lüftungskonzept gemäß DIN 1946, Teil 6 dazu erstellen lassen, damit der regelmäßige und ausreichende Luftwechsel im hochdichten Haus auch wirklich funktioniert, so der Verband Privater Bauherren (VPB). Zwar wird die technische Lüftung nicht explizit vorgeschrieben, aber in vielen Fällen wird es nach VPB-Erfahrung auf den Einbau einer kontrollierten Be- und Entlüftungsanlage hinauslaufen. Diese muss technisch genau zum Haus passen. Außerdem müssen die Bewohner die Anlage regelmäßig warten, die Filter müssen aus hygienischen Gründen regelmäßig ausgetauscht werden – zweimal im Jahr raten Experten. Das sind Arbeiten, die auch versierte Heimwerker erledigen können – nur denken müssen sie daran!



04. Januar 2017

VPB: Wohneigentum nicht unbesehen kaufen!

BERLIN. Eigentumswohnungen in Ballungsräumen sind heiß begehrt und gewinnen aktuell an Wert. Zumindest statistisch. Ob der Kauf einer Wohnung tatsächlich eine gute Investition ist, das hängt nämlich nicht allein von der boomenden Lage ab, warnt der Verband Privater Bauherren, sondern von mehreren Faktoren. Dazu zählen neben der Lage auch der Zustand der Wohnanlage, speziell des Gemeinschaftseigentums, des Weiteren die Vermögensverhältnisse der Eigentümer und der Gemeinschaft sowie der soliden, seriösen Verwaltung. Um all diese Kriterien beurteilen zu können, müssen sich Kaufinteressenten die Anlage mit Fachleuten genau ansehen und mindestens die Verwalterprotokolle mit Experten durchgehen. Das machen aber nicht alle! Manche kaufen unbesehen von auswärts, sie verlassen sich auf das Wort der Makler oder der Bank, die die Immobilien anbieten. Sie kaufen, weil die Adresse gut klingt. Davor warnt der VPB: Selbst wenn am einen Ende einer Straße Luxusimmobilien zu Höchstpreisen gehandelt werden, beginnt vielleicht ein paar Hausnummern weiter schon ein berüchtigter Kiez. Dort sind die Immobilien dann deutlich weniger wert. Das erkennt aber nur, wer sich selbst vor Ort umschaut. Und ob die überteuerten Wohnungen dort irgendwann tatsächlich mal wertvolle Immobilien werden, das steht in den Sternen.



28. Dezember 2016

VPB: Abbau von Barrieren planen und Mittel rechtzeitig beantragen

BERLIN. Das eigene Haus gilt als die ideale sichere Altersvorsorge und als idealer Alterssitz – vorausgesetzt, die Besitzer haben es bei Renteneintritt abbezahlt, das Haus ist in gutem Zustand und möglichst seniorengerecht und barrierearm. Nach Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB) unterschätzen viele Hausbesitzer die Kosten für Unterhalt und Umbau ihrer Immobilie. Zur Unterhaltung gehören neben den tendenziell steigenden kommunalen Abgaben und Verbrauchskosten vor allem die laufenden Reparaturen am Haus. Deshalb ist es wichtig, das Haus möglichst noch vor Eintritt in die Rente in Schuss zu bringen und dabei gleich fürs Alter umzubauen. Im Idealfall beauftragen die Hausbesitzer zwei oder drei Jahre vor dem Ruhestand einen unabhängigen Sachverständigen mit der großen Inspektion der Immobilie. Dabei wird dann festgelegt, was wie und in welcher Reihenfolge erledigt werden soll. Hilfreich bei der Wohnraumanpassung sind KfW-Mittel zum Abbau von Barrieren und zum Einbau von Sicherheitstechnik, wie es sie 2016 gab. Der Fördertopf für Zuschüsse bei Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung (auch in Kombination mit einbruchschützenden Maßnahmen) war allerdings schon im Sommer wegen hoher Nachfrage geleert. Die Alternativen, vor allem zinsverbilligte KfW-Darlehen, waren wegen der sowieso niedrigen Zinsen kein gleichwertiger Ersatz. In der Haushaltsdebatte des Bundestages sind für 2017 wieder Mittel für das Zuschussprogramm vorgesehen. Der VPB rät Immobilienbesitzern zur vorausschauenden Planung: Wer sich jetzt in aller Ruhe beraten lässt, sorgfältig plant und weiß, was er will, der kann schnell handeln, sobald wieder Mittel für attraktive Förderungen zur Verfügung stehen.



21. Dezember 2016

VPB: Winterdienst auch fürs Trottoir steuerlich abzugsfähig

BERLIN. Handwerkerrechnungen und haushaltsnahe Dienstleistungen lassen sich unter bestimmten Bedingungen steuerlich absetzen. Davon profitieren vor allem Immobilienbesitzer. Sie können nicht nur Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten an ihrer Immobilie absetzen, sondern auch den Streu- und Winterdienst jetzt in der kalten Jahreszeit. Das Kehren und Streuen gehört zu den Verkehrssicherungspflichten. Und die, so erinnert der Verband Privater Bauherren (VPB), sollte jeder Grundstückseigentümer ernst nehmen. Konnte in der Vergangenheit nur das Schneeschippen auf dem eigenen Grundstück steuersparend abgesetzt werden, gilt dies inzwischen auch für den öffentlichen Raum: Verpflichtet die Kommune die Anlieger, das Trottoir vor dem Grundstück schnee- und eisfrei zu halten, so können Eigentümer diese Dienstleistung an eine Firma delegieren und deren Rechnung von der Steuer abziehen – im Rahmen der vorgesehenen Summen und natürlich nur bei Vorlage einer ordentlichen Rechnung, die Lohnkosten ausweist und per Überweisung – keinesfalls bar – beglichen wurde.



14. Dezember 2016

VPB: Bauaufgabe muss vor Planungsbeginn geklärt werden

BERLIN. Der Hausbau dauert zu lange, er wird immer teurer und der Architekt macht nicht, was sich der Bauherr vorstellt? Probleme gibt es bei Bauvorhaben grundsätzlich immer dann, wenn die Bauaufgabe nicht genau definiert wurde, so die Erfahrung des Verbands Privater Bauherren (VPB). Vor allem private Bauherren, die sparsam planen und bauen müssen, sollten deshalb vor Planungsbeginn genau festlegen, was sie gebaut haben möchten. Als Auftraggeber sind sie für die klare Definition der Bauaufgabe zuständig. Das kann ihnen niemand abnehmen. Hilfreich bei der eigenen Bedarfsplanung ist die DIN 18205. Sie erleichtert nicht nur bei Großprojekten die Bedarfsplanung, sondern auch bei kleineren Ein- und Zweifamilienhäusern. Festgelegt werden müssen: Art und Anzahl der benötigten Flächen und Räume (Raumprogramm, Flächenbedarf in Abhängigkeit von der Funktion, notwendige Raumhöhen), Qualität und Ausstattung des Hauses, aber auch Haustechnik, Schall- und Wärmeschutz sowie natürlich die finanziellen und zeitlichen Rahmenbedingungen. Wer ein finanzielles Limit hat, der muss das von Anfang an mit seinem Planer exakt festlegen – und sich natürlich auch später selbst daran halten – sonst laufen kleine Projekte ganz genauso aus dem Ruder wie große.






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