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Baupraxis Barrierefrei

Sie möchten im Alter selbstbestimmt wohnen? Das geht, wenn Sie rechtzeitig Barrieren abbauen. Barrierearmut heißt aber nicht nur Verzicht auf Stufen! Schließlich sitzt nicht jeder im Rollstuhl. Die Handicaps sind vielfältiger: Sehprobleme, Rheuma, Arthrose, Parkinson, Osteoporose. Betroffene benötigen vor allem hilfreiche Technik. Ihr VPB-Berater unterstützt Sie bei Auswahl, Umbau und Anpassung Ihres individuellen, barrierearmen Alterswohnsitzes.

Tipp zum Thema Barrierefrei:

Dienstleistungen
Haushaltsnahe Dienstleistungen helfen gerade Senioren, Geh- und Sehbehinderten bei der Bewältigung des Alltags. Dazu zählen beispielsweise Gartenpflege, Hausreinigung, Fensterputzen, alles Dinge, die älteren Menschen mitunter schwer fallen. Wer Steuern bezahlt, der kann haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich absetzen. Mehr dazu im VPB-Ratgeber "Steuern sparen mit Handwerkerrechnungen".
VPB empfiehlt: Einstiegspaket 70+ barrierearm mehr
Experteninterview Hausumbau fürs Alter weiter lesen
Sicher, selbstständig und behaglich wohnen für Sehbehinderte und Blinde zur PDF-Datei
Gut zu wissen: "ABC barrierearm Bauen" weiter lesen

Ihr Praxistipp:

Leibniz
Im Projekt "Leibniz" werden seit 2009 Fachbücher für Blinde und Sehbehinderte aufbereitet. Federführend ist die Deutsche Zentralbücherei für Blinde in Leipzig, finanziell wird das Projekt vom Bund unterstützt. Ziel der Arbeit ist die Aufbereitung von Fachinformationen, damit Blinde und Sehbehinderte am beruflichen und akademischen Umfeld teilhaben können. Im Vordergrund steht die Entwicklung von IT-Verfahren für individuelle Übertragungsdienstleistungen von Sach- und Fachbüchern für Blinde und Sehbehinderte. Forschungsziel ist eine Software, die auch komplexe Dokumente mit Tabellen, Listen oder Abbildungen automatisiert umsetzen und an die Leser übertragen kann. Mehr dazu unter www.dzb.de
bauen-aber-sicher

VPB Verband privater Bauherren e.V.
Chausseestr. 8, 10115 Berlin
Telefon 0 30 / 27 89 01-0
Telefax 0 30 / 27 89 01-11
info@vpb.de

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Statt Umzug im Alter lieber Barrieren im Haus abbauen

Kostenvoranschläge einholen

Bauherren-Leitfäden zum Nachlesen

Leitfaden Barrierearm Bauen

Bilder zum Thema Barrierefrei sparen:

ThermografieFotovoltaikBlower Door

Expertenrat zum Thema Barrierefrei:

Rohbauöffnung
Türen müssen 90 Zentimeter breit sein, damit ein Elektrorollstuhl hindurch passt. Wer neu baut, der sollte von Anfang an eine Rohbauöffnung von 1,01 Metern bei den Türen vorsehen. Dann bleiben, wenn die Tür samt Rahmen sitzt, noch 90 Zentimeter freie Durchfahrt. Diese Vorbereitung lohnt sich auch für junge Bauherren, die noch gar keinen Bedarf für den Rollstuhl haben, aber vorsorglich schon einmal fürs Alter planen. Sie können die große Türöffnung anfangs schmäler zumauern. Im Bedarfsfall müssen sie dann nur eine Reihe Steine unter dem Sturz herausbrechen und eine neue, breitere Tür einsetzen. Das macht weniger Arbeit und Schmutz, als wenn eine normale Tür erweitert wird und dazu der Mauerwerksverband aufgebrochen werden muss.
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