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Baupraxis Barrierefrei

Sie möchten im Alter selbstbestimmt wohnen? Das geht, wenn Sie rechtzeitig Barrieren abbauen. Barrierearmut heißt aber nicht nur Verzicht auf Stufen! Schließlich sitzt nicht jeder im Rollstuhl. Die Handicaps sind vielfältiger: Sehprobleme, Rheuma, Arthrose, Parkinson, Osteoporose. Betroffene benötigen vor allem hilfreiche Technik. Ihr VPB-Berater unterstützt Sie bei Auswahl, Umbau und Anpassung Ihres individuellen, barrierearmen Alterswohnsitzes.

Tipp zum Thema Barrierefrei:

Courtage
Viele Menschen finden ihren Alterssitz in den Annoncen örtlicher Makler. Das heißt: Zusätzlich zum Kaufpreis für die Immobilie müssen sie meist auch die Maklergebühr bezahlen. Diese Provision oder Courtage wird nach der Protokollierung des Kaufvertrags beim Notar fällig. Je nach Vereinbarung stellt der Makler zwischen drei und sechs Prozent des Kaufpreises in Rechnung – zuzüglich der gesetzlich geltenden Mehrwertsteuer. Der Käufer zahlt in der Regel die Courtage. Das hat sich eingebürgert, ist aber keine Vorschrift. Ob der Verkäufer einen Teil der Provision übernimmt, das ist Verhandlungssache.
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Ihr Praxistipp:

KfW-Mittel
Die bundeseigene KfW-Bank vergibt Darlehen und gewährt Zuschüsse zu zahlreichen Sanierungs- und Umbauprogrammen, auch für den altersgerechten Umbau von Immobilien. Die Bedingungen und Programme werden regelmäßig angepasst und aktualisiert. Deshalb ist es sinnvoll, sich einen unabhängigen Sachverständigen zu suchen, der sich mit der Materie auskennt und auch bei den KfW-Programmen auf dem Laufenden ist. Die VPB-Berater kennen die Programme, sie wissen, für wen sie sich lohnen, aber auch, wann ein Programm für einen Einzelnen nicht so sinnvoll ist, weil er andere Dinge benötigt als jene, die das spezielle Programm bezuschusst. Der VPB-Experte berät individuell und unabhängig.
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Expertenrat zum Thema Barrierefrei:

Wippen
Die wenigsten Senioren sitzen im Rollstuhl, aber die meisten älteren Menschen sehen schlecht. Sehbehinderungen sind im Alter weit verbreitet. Deshalb sollten Menschen, die ihre Wohnung fürs Alter vorbereiten lassen, entsprechend planen. Schalter mit großen Wippen sind leichter zu betätigen als filigrane Kippschalter. Übrigens haben auch Menschen, die durch Parkinson, Rheuma, Gicht oder Arthrose in ihrer Feinmotorik und Beweglichkeit eingeschränkt sind, weniger Schwierigkeiten mit breiten Tasten. Die lassen sich notfalls auch einmal mit dem Ellenbogen betätigen, wenn die Finger nicht mehr gehorchen.
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