Ihr persönliches Kennwort finden Sie in der aktuellen Mitgliederzeitschrift

Über uns
Berater finden

ServiceInfo
NeubauAltbauSchadstoffeEnergieBarrierefreiWohnungskauf
Pressemitteilung vom 18. April 2018

VPB: Kleines Wohneigentum gegen Altersarmut


Altersvorsorge durch Wohneigentumsbildung

Eine neue Studie des Pestel-Instituts wurde heute in Berlin vom Verbändebündnis Wohneigentum vorgestellt. Das renommierte Institut belegt, dass über ein Drittel der Menschen in Deutschland ab 2030 eine gesetzliche Rente von 800 Euro und weniger bekommen wird. Damit könne nur auskommen, wer im Alter keine Miete mehr zahlen müsse.

Thomas Penningh, Präsident des Verbandes Privater Bauherren und damit Teil des Verbändebündnisses Wohneigentum, sagte heute anlässlich der Vorstellung:

"Das Baukindergeld kann ein erster Baustein sein, allerdings erreicht es wichtige Bevölkerungsgruppen mit Schwelleneinkommen noch nicht, die ebenfalls von Altersarmut bedroht sind, wenn sie weiter Miete zahlen müssen. Hierzu zählen vor allem Alleinstehende, Bewohner teurer Metropolregionen und heute 45- bis 55-Jährige, die ab 2030 massenhaft in Rente gehen. Diese geraten im Alter in die Armuts-Falle und sind dann auf teure Transferleistungen angewiesen."

"Im Übrigen holen sich die Gemeinden die mühsam gewonnene Förderung gleich wieder aus der Tasche der Bauherren. Wer zum Beispiel mit einem Kind für rund 171.000 Euro im Hamburger Umland baut, bekäme 12.000 Euro Baukindergeld, die er anschließend als Grunderwerbssteuer 1:1 wieder zurückzahlen müsste."

"Was wir deshalb zusätzlich zum Baukindergeld brauchen, sind Unterstützung beim Eigenkapitalaufbau durch Bürgschaften des Staates und Grunderwerbssteuer-Freibeträge sowie feste niedrige Zinsen über die gesamte Finanzierungszeit. Gewerbliche Bauherren bekommen beides schon lange in Gestalt von Share-Deal-Regelungen und Zinssonderkonditionen."

"Private Bauherren gucken bisher in die Röhre - der Staat lässt damit Viele sehenden Auges in eine Altersarmuts-Falle tappen, die sich heute mit etwas Unterstützung noch selbst davor bewahren könnten. Wichtig ist dafür auch das Angebot gut geplanter und gut angebundener kleiner Wohneinheiten kostensparend, aber dadurch auch energie- und flächensparend, also im besten Sinne nachhaltig."

Mehr unter http://www.wohn-perspektive-eigentum.org



Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: VPB-Pressebüro, Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina, Telefon: 030 278901-22, E-Mail: presse@vpb.de


Download mit rechter Maustaste




© VPB 2018, Berlin zur Homepage Diese Seite drucken Bauberater

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Dieser Pressetext ist ausschließlich für die Verwendung durch die Medien bestimmt. Sonstige Nutzungen bedürfen ausdrücklich der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den VPB.

Der Verband privater Bauherren e.V. ist der älteste Verbraucherverband für Bauberatung und Bauherrenschutz in Deutschland. In unseren Regionalbüros finden Sie Baufachleute, die für unsere Mitglieder als Bauberater, Baubetreuer, Baugutachter, Bauexperte und Bausachverständiger fungieren. Neben der Baubegleitung gehört auch die Baubegutachtung, die Erstellung von Baugutachten und die Bauinspektion zu den Aufgaben unserer Bauexperten.

Unsere Themen:
Sanierung Thermografie Bauabnahme Schadstoffe Neubau
    Blower-Door-Test     Energieausweis Baukontrollen Bauschäden
            Pfusch am Bau   Schimmel  Energieberatung
  Baubetreuer Neubau Vertragsprüfung Altbau Baulücke Verbraucherschutz
    Baupraxis