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Pressemitteilung vom 08. Januar 2014

VPB rät: Schnell handeln, wenn die Zwangsversteigerung droht


BERLIN. Zwangsversteigerungen gelten gemeinhin als Schnäppchenbörse für Käufer. Aber wo Immobilien zwangsversteigert werden, da gibt es nicht nur glückliche Neueigentümer, sondern auch Menschen, die ihr Haus verlieren. Damit es vielleicht gar nicht so weit kommen muss, sollten Hausbesitzer mit finanziellen Sorgen, so früh wie möglich handeln, rät der Verband Privater Bauherren (VPB).

Zum Beispiel kann der gezielte Verkauf der Immobilie sinnvoll sein, um mit einem Schnitt die Schulden zu kappen. Nach VPB-Erfahrung warten viele Hausbesitzer zu lange, bevor sie etwas unternehmen. Die Sorge, ihr Haus zu verlieren und damit auch viele Träume beerdigen zu müssen, dazu vielleicht noch die Furcht vor dem Spott von Verwandten und den Vorwürfen der Familie, hindern viele daran, eine Entscheidung zu fällen.

Der geordnete Verkauf der Immobilie ist in jedem Fall besser als eine Zwangsversteigerung, so der VPB, denn die Zwangsversteigerung kann sich über Monate hinziehen. Wer sich zum Verkauf entschlossen hat, der muss zunächst Bilanz ziehen: Wie hoch sind die Schulden? Was kann die Familie beim Hausverkauf realistisch erlösen? Was sagt die Bank dazu?

Der VPB-Berater hilft beim Verkauf. Er kann den Wert der Immobilie richtig einschätzen und er rät auch dazu, bei der Preisgestaltung nicht zu übertreiben! Utopische Vorstellungen verzögern jeden Verkauf. Außerdem spricht es sich herum, wenn ein Objekt lange auf dem Markt ist. Viele mutmaßen dann, mit dem Haus sei etwas nicht in Ordnung. Zum Schluss muss der Verkäufer erfahrungsgemäß weit unter Preis gehen, damit er wieder Interessenten anzieht. Deshalb: Lieber einen realistischen Preis fordern und schnell einen Käufer finden, als Träumen hinterher hängen und dabei weiter in die Schulden treiben.

Eine Alternative zum Verkauf ist die teilweise Vermietung. Sie drückt die Schuldenlast. Auch hier hilft der Sachverständige, zu prüfen, ob und wie sich Teile des Hauses bautechnisch abtrennen und als Einliegerappartement oder Zweitwohnung vermieten lassen. Dazu müssen die Hausbesitzer einige Voraussetzungen erfüllen, rechtliche wie bauliche. Neben der Beratung sind dazu Genehmigungen und Umbauten nötig. Das alles kostet Geld - kluge Hausbesitzer lassen sich vorab sagen, wie viel!

Was die meisten Immobilieneigner nicht wissen: So wie es Wohngeld für Mieter gibt, so unterstützt der Staat auch Besitzer von Wohnhäusern und Eigentumswohnungen finanziell. Den sogenannten Lastenzuschuss müssen die Immobilienbesitzer bei der Wohngeldstelle ihrer Kommune beantragen. Wichtig ist auch dabei: Schnell handeln, frühzeitig beraten lassen und rechtzeitig die entsprechenden Anträge stellen.

Wenn alles zu spät ist und die Zwangsversteigerung droht, sollten sich Hausbesitzer kooperativ verhalten. Es ist schließlich in ihrem Interesse, einen möglichst hohen Preis für die Immobilie zu erzielen. Je höher der Erlös, umso mehr Schulden werden getilgt. Deshalb rät der VPB, Interessierte zur Besichtigung ins Haus zu lassen und dabei die Vorzüge der Immobilie zu zeigen.


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: VPB-Pressebüro, Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina, Telefon: 030 278901-22, E-Mail: presse@vpb.de



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