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VPB fordert: Bauwillige nicht länger verunsichern


BERLIN Rasche und eindeutige Entscheidungen in Sachen Eigenheimzulage hat der Verband Privater Bauherren (VPB) heute in Berlin gefordert. "Mit der Verunsicherung der Bauwilligen muss endlich Schluss sein," sagte der Vorsitzende des VPB, Erich Herf. Die seit einem guten halben Jahr anhaltende Diskussion um die Wohnungsbauförderung dämpfe die Entscheidung für die Investition in eigene vier Wände und sei schädlich für die ohnedies notleidende Baukonjunktur.

Der Verbraucherschutzverband hält die Eigenheimzulage als wesentliches Element der Eigentumsbildung und Altersvorsorge für unverzichtbar. Er warnte daher die Bundesregierung vor einem Kahlschlag in der Wohnungsbaupolitik. Wenn die Eigenheimzulage schon zur Disposition stehe, sei zumindest ein abgewogenes Vorgehen notwendig.

VPB-Chef Herf begrüsste daher die Pläne, durch gezielte Förderung einen Beitrag zur Erhaltung und Aufwertung von Innenstadtquartieren zu leisten, die insbesondere in Ostdeutschland von Verslumung bedroht seien. Dass diese Förderung auf Familien mit Kindern beschränkt sein soll, hält der Verband für falsch. Gerade kleine Innenstadtwohnungen seien oft für Alleinlebende oder ältere Ehepaare besonders geeignet. Hier, so der VPB, müsse der Gesetzgeber dringend nachbessern.

Der Verband Privater Bauherren forderte grundsätzlich mehr Schutz für private Häuslebauer: "Wenn der Staat Hand an die Eigenheimförderung legt", so Herf, "dann muss er andere schwere Hürden für Bauherren beseitigen und ihnen mit konkreten Hilfen entgegen kommen." Dazu zählt der VPB die Stärkung der Bauherrenrechte bei Firmenpleiten und Baumängeln, mehr Transparenz bei Angeboten und Baubeschreibungen, um Finanzierungsrisiken zu vermeiden.


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111, E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.



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