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Pressemitteilung vom 28. September 2011

VPB kritisiert Streichung der Fördermittel:
Altersgerecht umbauen eine der wichtigen Aufgaben der Gesellschaft


BERLIN. Die Bevölkerung wird immer älter, Wohnungen und Häuser müssen entsprechend angepasst werden. Diesen altersgerechten Umbau hat die Regierung in den vergangenen zwei Jahren systematisch gefördert. Zum Jahresende laufen die Fördermittel für das "KfW-Programm Altersgerecht Umbauen" aus. "Dies ist völlig unverständlich", kritisiert Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB), "denn an der demografischen Prognose hat sich nichts verändert. Der altersgerechte Umbau bleibt eines unserer zentralen Themen. Statt sich zurückzuziehen, müsste der Staat das Programm ausweiten. Gerade vor dem Hintergrund der demographischen Veränderung ist die Gewährleistung eines möglichst selbstständigen, selbst bestimmten und persönlich zufriedenstellenden Lebens im Alter mittlerweile zu einem wesentlichen gesellschaftlichen Ziel geworden. Unsere Wohnungspolitiker tragen hier eine besondere Verantwortung."

Nach Angaben der KfW selbst verfügen von derzeit elf Millionen Seniorenhaushalten lediglich 570.000 über eine Wohnung, die als barrierearm eingestuft werden kann. Bis 2020, so schätzt das Kuratorium Deutsche Altenhilfe, werden weitere zweieinhalb Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt. Da die wenigsten Senioren neu bauen, müssen sie im Bestand umbauen und Barrieren reduzieren. "Das KfW-Programm, das Darlehen und Zuschüsse vorsieht, ermöglicht auch kleine, baulich wie finanziell überschaubare Maßnahmen", lobt Thomas Penningh und hebt Details hervor, wie etwa den Einbau der stufenlosen Duschwanne, die Verbreiterung der Innentüren oder die Novellierung von Schwellen an der Terrassentür. Auch größere Umbauten erleichtert das Programm, wie beispielsweise die Anpassung des Grundrisses oder den Einbau von Liften.

Der Verband Privater Bauherren hat bereits 2003, im Jahr der Menschen mit Behinderungen ein Symposium zum Thema "Vorbauen: barrierefrei" veranstaltet. Parallel dazu gab der VPB den ersten Bauherren-Leitfaden zum Thema heraus. Dieser Ratgeber wurde inzwischen neu aufgelegt. Die aktuelle Version "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" listet systematisch alle Hausbereiche auf und zeigt, wo Barrieren das Leben erschweren, und wie sie vermieden und umgebaut werden können. Dazu nennt der VPB auch einzelne Bausteine des KfW-Programms, mit deren Hilfe sich der barrierearme Umbau von Küche, Bad, Hauseingang oder Wohnbereich finanzieren lässt. Als Service für Bauherren liegen dem Leitfaden auch die Förderbedingungen des KfW-Programms bei.

Die Planungshilfen und Checklisten im 38-seitigen VPB-Leitfaden basieren vor allem auf den vielfältigen Erfahrungen der bundesweit tätigen VPB-Sachverständigen. Sie kennen sich aus mit dem Neubau barrierearmer Wohnhäuser und der Umwandlung bestehender Familien- in komfortable Altersruhesitze. "Der Umbau", resümiert Thomas Penningh, "ist eine lohnende Investition in die eigene Altersvorsorge. Denn barrierearme Häuser passen sich nicht nur allen Lebensphasen an, sondern sie haben auch hohen Wiederverkaufswert! Wir bedauern sehr, dass sich der Staat aus dieser für das Gros seiner Bürger wichtigen Leistung zurückzieht."

Der VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" kostet fünf Euro Schutzgebühr (drei Euro für VPB-Mitglieder) plus zwei Euro Versand und kann über den Online-Shop unter bestellt werden. Wer keinen Internetzugang besitzt, der kann den Leitfaden auch per Post oder per Fax bestellen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Fax: 030-27890111.


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: VPB-Pressebüro, Dipl.-Ing. Eva Reinhold-Postina, Telefon: 030 278901-22, E-Mail: presse@vpb.de


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