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VPB fordert: Einfamilienhäuser barrierefrei und behindertengerecht planen


Die Europäische Union hat das Jahr 2003 zum Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen ausgerufen. Behindertenorganisationen setzen sich EU-weit für die Gleichstellung behinderter und nichtbehinderter Menschen ein. Der Verband Privater Bauherren (VPB) fordert schon seit längerem, nicht nur öffentliche Bauten, sondern auch Ein- und Zweifamilienhäuser behindertengerecht und barrierefrei auszustatten.

"Wir versuchen, Architekten, vor allem aber Anbieter von Schlüsselfertighäusern für den Gedanken zu gewinnen, barrierefreie, rollstuhlgerechte Häuser zum Standard zu erheben," erläutert VPB-Vorsitzender Erich Herf in Berlin das Anliegen des Verbandes. "Bereits in der Planung können viele Erleichterungen eingebaut werden, ohne die Baukosten zu erhöhen."

Bundesweit, so schätzen Fachleute, leben rund 6,8 Millionen Menschen mit Handicap; rund jeder zwölfte Bundesbürger ist von einer Behinderung betroffen. Viele Menschen sind von Geburt an behindert, andere verlieren erst später im Leben Sehkraft oder Hörvermögen, manche sind erst nach einem Unfall oder im Alter auf den Rollstuhl angewiesen. Behinderungen können jeden treffen, jeden Tag.

"Breite Türöffnungen, ausreichend Bewegungsflächen vor allen Türen, große Bäder, stufenlose Eingänge sollten deshalb in jedem Rohbau vorgesehen werden", fordert der VPB-Vorsitzende. "Sie können zunächst zugemauert und erst bei Bedarf geöffnet werden. Das ist in jedem Falle billiger als der nachträgliche Umbau eines Hauses."

"Im Alter", so Erich Herf, "müssen viele Menschen mit Behinderungen leben. Wer dann sein eigenes Haus umrüsten kann, der muss nicht umziehen, sondern kann in seiner vertrauten Umgebung bleiben." Außerdem, so die Erfahrungen des VPB und seiner über 40 bundesweit tätigen Berater: Häuser, die sich allen Lebensphasen anpassen, sind mehr Wert als Häuser, die sich nicht umbauen lassen. Der Verband hat seit seiner Gründung 1976 über 40.000 Bauherren in der Bundesrepublik beraten.
 


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