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Presseinformation vom 30. Mai 2007

VPB rät zum Energie sparen: Im Sommer Haus sanieren lassen!


BERLIN. Der nächste Winter kommt bestimmt. Und ob er wieder so mild ausfällt wie der vergangene, das kann heute noch niemand sagen. "Deshalb ist es besser, Hausbesitzer kümmern sich jetzt im Sommer um die energetische Sanierung ihres Hauses", rät Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Nach dem strengen Winter 2005/2006 hatten viele Altbaubesitzer bereits gute Vorsätze zur Modernisierung ihrer Immobilie gefasst, sie aber bisher noch nicht umgesetzt."

"Jetzt ist die beste Zeit, mit dem Energiesparen ernst zu machen", rät der Bausachverständige. Dafür sprechen mehrere Gründe: "Die Firmen, die im vergangenen Jahr wegen der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung Überstunden einlegen mussten, haben wieder Kapazitäten frei. Auch die Baustoffe, im Vorjahr vorübergehend knapp geworden, sind wieder zu haben. Außerdem", so erinnert Thomas Penningh, "wird zum Jahresbeginn 2008 der neue Energieausweis verbindlich eingeführt." Das bedeutet: Wer sein Haus ab kommendem Jahr veräußern oder vermieten möchte, der muss dann einen gültigen Energieausweis vorlegen können. "Bescheinigt das offizielle Dokument dem Haus günstigen Energieverbrauch, dann kann der Verkäufer oder Vermieter für die Immobilie einen höheren Preis und bessere Mieteinnahmen erzielen", kalkuliert der Bausachverständige aus langjähriger Erfahrung.

"Die energetische Sanierung eines älteren Hauses", so warnt Bausachverständiger Penningh, "muss technisch wie finanziell gut vorbereitet sein." Mit rund 70.000 Euro muss mindestens rechnen, wer sein bislang unsaniertes Nachkriegshaus auf heutigen Energiestandard bringen möchte. "Mit ein wenig Wärmedämmung und neuen Fenstern alleine ist das nicht getan. Der Hausherr braucht dazu sachverständigen Rat." Denn jedes Haus ist ein in sich geschlossenes bauphysikalisches Gefüge. Werden einzelne Komponenten verändert, wirkt sich das auf das gesamte Objekt aus. "Im schlimmsten Fall", warnt Verbraucherschützer Penningh, "holt sich der Hausherr durch falsche Sanierung teure Bauschäden ins Haus."

Voraussetzung für eine auf den Altbau abgestimmte energetische Sanierung ist deshalb ein fundiertes Energie- und Sanierungsgutachten. Dazu untersucht und bewertet der Bausachverständige die vorhandenen Strukturen, prüft, welche Maßnahmen und Baustoffe in Frage kommen, in welcher Reihenfolge die Arbeiten erledigt werden müssen und was diese im Einzelnen kosten. Ausgestattet mit solch detaillierten Vorgaben kann der Hausbesitzer die Sanierung systematisch angehen, einzelne Positionen beim örtlichen Handwerk ausschreiben und die Sanierung gegebenenfalls im Laufe mehrerer Jahre in finanziell überschaubaren Etappen absolvieren.

Um Hausbesitzern den Einstieg in die Energiediskussion zu erleichtern, hat der Verbraucherschutzverband das "ABC des Heizens" zusammengestellt. Bauherren finden dort alle aktuellen Begriffe von "Absorber" über "Geothermie", "Lüften" und "TWD" bis hin zum Stichwort "Wärmetauscher".

ABC des Heizens zum Download:
>> VPB-ABC-des-Heizens-2007.rtf
>> VPB_ABC-des-Heizens.pdf



Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


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