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Moderne Architektur mit natürlichen Baustoffen in Berlin


Moderne Architektur mit natürlichen Baustoffen in Berlin von rundzwei Architekten

Bei diesem Einfamilienhaus in Berlin-Staaken war das Bauen mit natürlichen Baustoffen wichtig: Die Architekten kombinierten rauen Stampfbeton mit einer Korkfassade, durchbrochen von großen Fensterflächen, und viel Holz im Inneren und verfolgten das Cradle-to-Cradle-Prinzip, das heißt, eine konsequente Kreislaufwirtschaft.

Baurechtliche war auf dem Grundstück nur ein Vollgeschoss erlaubt. Das hätte der Bauherren jedoch nicht gereicht. Ein Teil des Hauses wurde daher unter die Erde verlegt. Von diesem Untergeschoss aus staffeln sich Teilgeschossflächen um das zentrale Treppenhaus und entwickeln sich spiralförmig in die Höhe – wie ein Korkenzieher. Das Haus ist für drei Personen geplant. Im Gebäudesockel befindet sich zusätzlich zu den Ebenen für Wohnzimmer und Küche ein Schlafbereich mit direktem Zugang zum Außenpool. Die umlaufende Treppe erschließt die kleineren Räume im oberen Geschoss. Sie sind teilweise untereinander verbunden und könnten zukünftig auch als separate Studio-Apartments genutzt werden.

Moderne Architektur mit natürlichen Baustoffen in Berlin von rundzwei Architekten

Das Material für Dach und Fassade sollte nachhaltig, diffusionsoffen und natürlich sein, gleichzeitig hoch wärmedämmend und in der Lage, Tropfgeräusche bei Regen zu mindern. Genau diese Anforderungen erfüllen Korkplatten: Das Naturprodukt hat sehr gut Dämmwerte und ist beständig gegen Witterung und Schimmel.

Moderne Architektur mit natürlichen Baustoffen in Berlin von rundzwei Architekten

Die unterste Wohnebene wurde aus Stampfbeton gefertigt. "Wie ausgegraben" soll der Gebäudesockel wirken, so die Idee. Der jahrhundertealte Baustoff wurde traditionell schichtweise eingebracht und in Handarbeit verdichtet. Die Fassaden-, Innenwand-, Decken- und Dachkonstruktionen des oberen Geschosses sind in Holzständer- und Rahmenbauweise ausgeführt, auch die Fenster sind aus Holz. Gipsfaserplatten aus recycelten Papierfasern und diffusionsoffene Anstriche sorgen für ein angenehmes, natürlich reguliertes Raumklima. Zur Holzbehandlung der Decken und Böden kamen natürliche Öle zum Einsatz. Durch die Integration eines Schichtenspeichersystems und mehrerer Solarpaneele ist die Wärmeversorgung des Hauses nahezu autark.

Hier die Gebäudedaten:
  • Standort: Berlin
  • Grundstücksgröße: 575 m²
  • Wohnfläche: 248 m²
  • Zusätzliche Nutzfläche: 12 m² (Studio)
  • Anzahl der Bewohner: 3
  • Bauweise: Holztafelbau auf WU-Betonsockel
  • Energiestandard: KfW-Effizienzhaus 55
  • Fertigstellung: 06/2018

Das sagt der Architekt zum Entwurf:
"Kork als natürlich nachwachsender Rohstoff kann mehr als nur die Weinflasche verschließen."


Architektenkontakt:
rundzwei Architekten
Goethestraße 2
10623 Berlin

www.rundzwei.de

Die Fotos stammen von:
Gui Rebelo, Berlin, www.guirebelo.com


Weitere Informationen und Pläne zum Objekt auf der Website
"Die besten Einfamilienhäuser":


http://www.die-besten-einfamilienhaeuser.de/das-korkenzieherhaus/







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