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VPB-Experten machen Mut:
Bauen im Bestand lohnt sich


Städte, kleine wie große, sind attraktiv. Immer mehr Menschen wollen nicht mehr täglich pendeln, sondern suchen einen Wohnsitz in der Stadt, in der Nähe ihres Arbeitsplatzes, günstig gelegen zu Schulen, Theater, Einkaufsmöglichkeiten. Weil der Platz in der Stadt naturgemäß beschränkt ist, heißt die Losung unter Architekten und Bauherren seit Jahren: Bauen im Bestand!

Städte und Gemeinden bieten dazu reichlich Platzreserven. Wer aufmerksam durch die Kommunen läuft, der findet überall Brachen oder leer stehende Häuser, aus denen sich etwas machen lässt. Auch Altbauten, mit solider Substanz aber stark reparaturbedürftig, müssen nicht immer abgebrochen und durch gesichtslose Neubauten ersetzt werden. Mit guter Planung und engagierten Bauherren erleben sie oft eine beachtliche Renaissance.

Die Altbausanierung, speziell im Bestand, gehört zu den klassischen Aufgaben des VPB. Gerade bei der Sanierung arbeiteten viele Bauherren ohne eigenen Architekten und sind deshalb auf den Rat erfahrener, unabhängiger Bausachverständiger angewiesen, die sie firmen- und produktneutral beraten.

Wie sich Baulücken und brachliegende Grundstücke in innerstädtischen Bereichen architektonisch attraktiv schließen lassen, zeigen die Preisträger des KfW-Awards 2010. Die KfW Bankengruppe schreibt jedes Jahr den Wettbewerb KfW-Award "Europäisch Leben - Europäisch Wohnen" unter privaten Bauherren und Wohneigentümern in Deutschland aus. 2010 stand der Wettbewerb unter dem Thema "Mut zur Lücke! Ob Neubau oder Ersatzbau - Baulücken kreativ schließen".

Das Foto zeigt den zweiten Preis des KfW-Award 2010, den Neubau der Familie Moser in der Vorderen Gerbergasse 14 im denkmalgeschützten Gerberviertel der Stadt Nördlingen. Das Gerberviertel im bayerisch-schwäbischen Nördlingen steht als Ensemble unter Denkmalschutz und besticht durch seine wunderschönen, mittelalterlich anmutenden Häuser. Das prämierte Haus Vordere Gerbergasse 14 ist ein Neubau. Das erkennt der Betrachter aber erst auf den zweiten Blick. Architektin Susanne Moser-Knoll entwarf anstelle eines über viele Jahre hinweg leer stehenden, verrotteten Hauses eine moderne Wohnstätte für ihre Familie. An der Straßenfassade habe sie ewig "herumgedoktert", um das ihr vorschwebende Besondere mit den Auflagen der Altstadtsatzung in Einklang zu bringen, erläutert sie. "Es war uns ganz wichtig, dass unser Haus sich in die offene Straßenbebauung anpasst und zugleich auch Modernität ausstrahlt." Die Jury meint dazu: "Ein Haus, das sich sehr selbstverständlich in die offene Straßenbebauung eines denkmalgeschützten Ensembles einreiht." Der VPB-Vorsitzende Dipl.-Ing. Thomas Penningh ist Mitglied der hochkarätig besetzten Jury.

Weitere Informationen zum KfW-Award unter:
http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/Weitere_Angebote/...


 

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