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Bauen, aber sicher!



Sie wollen nicht länger Miete zahlen? Gute Idee! Bauen Sie ein Haus, kaufen Sie eine Wohnung, sanieren Sie einen Altbau ... was immer Sie vorhaben: Der Verband Privater Bauherren unterstützt Sie dabei! Von der Idee bis zum Einzug und sogar darüber hinaus - mit Beratung und Baustellenkontrollen.

Wir erklären Ihnen hier, wo heutzutage die Fallstricke beim Bauen liegen und wie Sie am besten an die Aufgabe herangehen. Sie geben sehr viel Geld aus und verpflichten sich auf Jahrzehnte! Da muss wirklich alles stimmen! Wir empfehlen Ihnen deshalb aus über 40 Jahren Erfahrung in der Bauherrenberatung: Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Vorbereitung! Gute Planung schützt Sie vor Fehlentscheidungen und spart Ihnen während des Bauens nachher viel Zeit und Geld! Und im Zweifel: Fragen Sie Ihren VPB-Berater!




Fallen Sie nicht auf Werbung rein!

Neun von zehn Bauherren entscheiden sich heute für ein sogenanntes Schlüsselfertighaus oder sie kaufen ein Bauträger-Objekt. Viele suchen und finden ihr Traumhaus oder die Wohnung in Katalogen, im Internet oder auf einer Musterhausausstellung. Dort werden Sie als angehende Bauherren und Käufer heftig umworben! Bleiben Sie skeptisch: Immobilien sind ein lukratives Geschäft. Sie werden mit vielen, oft leeren Versprechungen gelockt. Der Begriff schlüsselfertig ist beispielsweise reine Werbung! Er ist nirgendwo gesetzlich definiert, sondern kommt aus der Marketingsprache. Auch der vielzitierte Festpreis ist längst nicht der tatsächliche Endpreis. Was Sie letzten Endes tatsächlich für Ihr Geld bekommen (oder auch nicht), das hängt allein vom Vertrag ab, den Sie mit dem Schlüsselfertigunternehmer vereinbaren. Und natürlich von der gelungenen Bauausführung.



Eines haben alle Schlüsselfertigimmobilien gemeinsam: Sie als Bauherren delegieren Ihren Hausbau, den Umbau oder die umfassende Sanierung Ihrer Immobilie vertraglich an ein Unternehmen. Das übernimmt dann bestimmte Aufgaben für Sie. Weil Sie Vertragsgestaltungsfreiheit genießen, können Sie aushandeln, was im Vertrag stehen soll. Zumindest theoretisch. Tatsächlich diktieren die Firmen die Bedingungen, gerade in Zeiten knapper Immobilienangebote!


Schützen Sie Ihre Interessen gegenüber den Verkaufsprofis!

Denken Sie daran: Bei allen Gesprächen mit der Baufirma sitzen Sie als Laie einem Verkaufsprofi gegenüber, der genau weiß, was er tut und bereits den Vertragsentwurf entsprechend seinen Interessen formuliert. Da die Firma Ihnen ein Angebot macht, und nicht umgekehrt, ist das zunächst auch ihr gutes Recht. Beim Auto- oder Schuhkauf ist es ja genauso: eine Firma offeriert Ihnen ihr Produkt, Sie müssen zunächst entscheiden, ob Sie es annehmen und dann, welche Zusatzausstattung Sie gegebenenfalls noch ordern möchten. Nun ist der Hausbau erheblich komplexer und teurer als der Autokauf. Deshalb müssen Sie von Anfang an besonders vorsichtig sein - vor allem gegenüber der Baufirma.

Baufirmen möchten an Ihnen vor allem Geld verdienen. Das ist legitim, aber Sie als Bauherren haben eigene Interessen: Sie wollen für Ihr gutes Geld ein schönes, mängelfreies Haus, möglichst ohne Extrakosten und zum vereinbarten Einzugstermin. Schützen Sie also Ihre Interessen!

Umso mehr, als sich manche Firmen mit ihren Offerten nicht einmal an geltendes Recht halten! Nach VPB-Erfahrung ignorieren etliche Firmen sogar das seit Anfang 2018 geltende Bauvertragsrecht, das Verbrauchern erheblich mehr Transparenz und Rechte als früher zugesteht. Viele Baufirmen scheren sich aber nicht darum. Sie nutzen die Unerfahrenheit der Bauherren und das knappe Immobilienangebot am Markt, um ihre Vertragsbedingungen durchzudrücken. Nach dem Motto "Vogel friss, oder stirb" sollen Bauherren akzeptieren, was den Firmen genehm ist, gleich, ob es dem neuen Bauvertragsrecht entspricht oder nicht. Auf solche Anbieter sollten Sie nicht hereinfallen!


Wir unterstützen Sie dabei, seriöse Anbieter von "schwarzen Schafen" zu unterscheiden!

Sie als Bauherren müssen also prüfen, ob das Angebot rechtlich okay ist und außerdem noch Ihre persönlichen Wünsche und Vorstellungen erfüllt. Viele Laien fühlen sich damit überfordert. Wer kennt sich schließlich schon aus mit Baugesetzen, Normen, Verordnungen, Baustoffen, Berechnungen, Plänen, Regeln der Technik? Sie nicht? Das ist völlig in Ordnung. Das müssen Sie auch nicht. Sie sind Spezialist in Ihrem Berufsfeld, nicht beim Bauen. Dazu brauchen Sie eigene Berater! Achten Sie darauf, einen wirklich unabhängigen, erfahrenen Sachverständigen zu finden.

Baustelle

Das ist nicht ganz einfach, denn zum einen ist die Berufsbezeichnung "Bausachverständiger" oder "Bauherrenberater" nicht geschützt; jeder kann sich so nennen. Sie müssen die Spreu vom Weizen trennen. Zum anderen tummeln sich inzwischen im Bereich der Beratung auch Experten, die mit Baufirmen gemeinsame Sache machen.

Bleiben Sie skeptisch: Beauftragen und bezahlen Sie Ihren Berater immer selbst. Lassen Sie sich keine Sachverständigen von der Baufirma unterschieben. Wenn Ihnen eine Baufirma einen Berater empfiehlt, haken Sie immer nach, wo der er kommt und wie er qualifiziert ist. Lesen Sie dazu unbedingt auch die Satzung des Verbands.

Zurück zur Suche nach der richtigen Baufirma: Nehmen Sie nicht die erstbeste Firma, die sich Ihnen anbietet. Sie sind die Verbraucher, Sie sind die Auftraggeber, Sie bringen das Geld mit! Nutzen Sie Ihre Marktmacht und verhandeln Sie mit der Baufirma auf Augenhöhe. Auch dabei unterstützten Sie unsere VPB-Berater.


Fühlen sei der Baufirma auf den Zahn!

Wenn Ihnen eine Firma und deren Angebot zusagen, dann lassen Sie die Baubeschreibung von Ihrem Sachverständigen prüfen. Ist die in Ordnung und werden Ihre Sonderwünsche erfüllt, ist das in der Regel schon einmal ein gutes Zeichen. Fehlt bei der Baubeschreibung dagegen wichtiges, zeugt das von Schludrigkeit und Desinteresse bei der Firma. Fragen Sie Ihren Experten unbedingt auch nach seinen Erfahrungen mit der Baufirma. Hat er schon mal deren Baustellen kontrolliert und wenn ja, wie war die Bauqualität? Wie verlässlich arbeitet die Firma? Der VPB bietet seinen Mitgliedern übrigens eine Referenzenbörse an, auf der Sie mit früheren Bauherren in Kontakt treten und deren Erfahrungen abrufen können.

Neubaugebiet

Holen Sie gegebenenfalls eine Schufa-Auskunft ein. Die bezieht sich allerdings immer nur auf die Vergangenheit. Niemand kann in die Zukunft schauen. Fragen Sie die Firma selbst nach Referenzen. Lassen Sie sich Bauherren in der Nähe nennen und setzen Sie sich unbedingt auch mit denen in Verbindung. Schauen Sie mal bei dem Unternehmen vorbei: Haben die einen ordentlichen Firmensitz und welchen Eindruck macht der? Wie sehen andere Baustellen aus, die das Unternehmen betreut? Gepflegt und gut organisiert? Oder eher schlampig ....


So geht es weiter ...

Haben Sie eine Baufirma gefunden und sind mit ihr über alle Details einig geworden, unterschreiben Sie im nächsten Schritt den Bauvertrag und danach beginnt der eigentliche Bau. Auch hier läuft nicht immer alles glatt. Zum einen ist Bauen an sich eine sehr komplexe Aufgabe und entsprechend mängelträchtig, wie Experten wissen. Zum anderen bauen gerade in Boomzeiten die Firmen unter Zeitdruck sehr schnell. Dabei schleichen sich unweigerlich Mängel ein, zumal auch zunehmend ungeschulte Arbeiter eingesetzt werden, um das enorme Pensum zu bewältigen. Mit Recht fragen Sie sich dann: Was geht auf meinem Bau eigentlich alles schief? Werden Mängel überhaupt entdeckt? Und falls ja, werden sie dann auch umgehend und fachlich korrekt beseitigt?

Theoretisch sollte das so sein. Die Praxis sieht aber anders aus! Beim Schlüsselfertigbau wie auch beim Bauen mit dem Bauträger kontrollieren die Baufirmen sich selbst. Wie wir aus Erfahrung wissen klappt das aber nicht! Zwar hat die Baufirma auch Bauleiter und eigene Architekten, aber die stehen logischerweise in Lohn und Brot der Firma. Sie haben dementsprechend auch keinerlei Interesse daran, den Bau durch regelmäßige Kontrollen zu verzögern, ihr Arbeitgeber will schließlich schnell fertig werden und abrechnen und zwar möglichst ohne Ärger.

Folglich bleiben auf solchen oberflächlich kontrollierten Baustellen viele Mängel unentdeckt. Sie sind aber da und treten irgendwann später einmal zu Tage. Meistens sind Sie dann schon lange eingezogen! Ist dann auch noch die fünfjährige Gewährleistungsphase abgelaufen, bleiben Sie als Bauherren auf den Kosten für die Mängelbeseitigung sitzen. Nach VPB-Untersuchungen summiert sich das im Schnitt pro Bau auf den Gegenwert eines Mittelklassewagens. Das ist nicht in Ihrem Interesse! Sie bezahlen schließlich viel Geld für ein mängelfreies Haus!

Lassen Sie sich keine Mängel unterjubeln! Beauftragen Sie einen unabhängigen Sachverständigen mit der laufenden Bau- und Qualitätskontrolle! Und zwar während der gesamten Bauzeit. Die VPB-Berater übernehmen diese Aufgabe für Sie!


Sie möchten mehr erfahren ...

... zum Hausbau, zum Bauvertrag, der laufenden Baukontrolle, der Sanierung eines Altbaus oder der energetischen Sanierung? Lesen Sie hier, wie Sie Barrieren von vornherein vermeiden oder später gezielt abbauen. Wir unterstützen Sie auch, wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen möchten. Und wir beraten und betreuen Eigentümergemeinschaften während der Bauzeit ebenso wie bei den später anstehenden Sanierungen - schließlich müssen die Wohnanlagen laufend gut in Schuss gehalten werden, damit sie ihren Wert nicht verlieren.




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