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VPB Regionalbüro Tübingen

Baubegutachtung Reutlingen

Baubegutachtung

Das Thema Bauabnahme ist immer wieder Anlaß für gerichtliche Auseinandersetzungen. Während Bauunternehmer gerade von Schlüsselfertighäusern zur schnellen Bauabnahme drängen, dürfen sich Hauskäufer aber auf keinen Fall darauf einlassen. Der Bauherr sollte immer auf einem offiziellen Termin zur Baubegutachtung direkt auf der Baustelle bestehen, auf einer so genannten förmlichen Bauabnahme.

Der VPB kennt erschreckende Beispiele, die beim Bauherr zu erheblichen Mehrkosten geführt haben, nur weil es zu keiner relmäßigen Baubegutachtung kam: In einem Fall wurde der Bauvertrag wegen Unstimmigkeiten gekündigt, eine offizielle Bauabnahme damit fällig. Beim abschließenden Gutachten in Folge einer Baubegutachtung stellte der VPB-Bauexperte Schäden in Höhe von 88.000 Euro fest - bei reinen Baukosten von 250.000 Euro. Noch gravierender verlief es bei einem anderen Fall: Hier hatte ein Bauherr ein Haus samt Grundstück für 151.000 Euro gekauft. Bei der Baubegutachtung wurden Schäden in einer Gesamthöhe von 157.000 EUR entdeckt. Die Kosten zur Mängelbeseitigung lagen domit sogar über den veranschlagten Kosten für Haus und Grundstück.

In solchen Fällen liegt das Problem schon beim Rohbau. Nur die regelmäßige Baubegutachtung während der Bauphase sorgt dafür, dass Fehler rechtzeitig entdeckt werden und dadurch mit oftmals geringem Aufwand behoben werden können. Entdeckt ein Bauherren die Mängel zu spät, ist es zumeist für schnelle und preisgünstige Reparaturen zu spät. Bei der üblicherweise knappen Kalkulation von Bauprojekten, sind einige Bauunternehmer nicht in der Lage, hohe Summen für nachträgliche Arbeiten aufzubringen. Die Folge ist dann unter Umständen die Insolvenz des Unternehmens. Dies zeigt, wie wichtig eine regelmäßige Baubegutachtung beim Bau eines Hauses für beide Vertragsseiten sein kann.


Reutlingen

Reutlingen, in einer offiziellen touristischen Eigenbezeichnung das "Tor zur Schwäbischen Alb", ist die Kreisstadt und größte Stadt des Landkreises Reutlingen in zentraler Lage Baden-Württembergs. Die Stadt liegt im äußersten Nordwesten des Kreisgebietes. Die nächsten Großstädte sind Stuttgart (31 Kilometer nördlich) und Ulm (57 Kilometer südöstlich von Reutlingen). Die ehemalige Freie Reichsstadt (bis 1802) und spätere württembergische Oberamts- beziehungsweise Kreisstadt überschritt 1989 die Grenze von 100.000 Einwohnern und wurde damit zur bislang jüngsten der insgesamt neun Großstädte Baden-Württembergs.

Heute ist Reutlingen die neuntgrößte Stadt in Baden-Württemberg und – nach Stuttgart, Heilbronn und Ulm – die viertgrößte Stadt des Landesteils Württemberg… Reutlingen ist mit einem kleinen Teil (17,5 %) seiner Gemarkung Teil desBiosphärengebiets Schwäbische Alb. Im Jahre 1988 durchbrach Reutlingen die 100.000-Einwohner-Marke (heute 110.00) und wurde zur neunten Großstadt in Baden-Württemberg.

Landschaftliche Sehenswürdigkeiten von Reutlingen

Achalm, 707 m hoher "Hausberg" Reutlingens, ragt über 300 m über die Stadt empor, mit Resten einer Burgruine und Aussichtsturm. Georgenberg, 602 m über N.N., Berg vulkanischen Ursprungs im Süden der Kernstadt. Gönninger Seen, renaturierte Travertin-Steinbrüche im Gönninger Tal mit zahlreichen kleineren Wasserfällen. Gönninger Wasserfall der Wiesaz im Ortsteil Gönningen (Höhe: 6 m). Naturschutzgebiet Listhof. Das rund 120 Hektar große Gebiet im Südwesten der Stadt umfasst das ehemalige Panzerübungsgelände auf den Gemarkungen Reutlingen, Betzingen und Ohmenhausen. Bis Anfang 1992 wurde das Gelände militärisch genutzt, die Spuren sind heute noch deutlich zu erkennen. In Zusammenarbeit mit der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege Tübingen entwickelte die Stadt Reutlingen jedoch ein Naturschutz-Konzept, das der Gemeinderat 1996 einstimmig billigte.
 
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  Leiter des
  Regionalbüros

  Dipl.-Ing.
  Klaus Kellhammer
Der VPB erklärt:

Atmosphärische Brenner:
Fachleute unterscheiden bei Gas- und Ölheizungen zwischen so genannten Gebläsebrennern und atmosphärischen Brennern. Vor allem kleine Gasheizungen (unter 40 kW – beim Einfamilienhaus maximal 20 kW, üblich sind 8 bis 16 kW) sind mit atmosphärischen Brennern ausgerüstet. Sie sind klein, leicht und preiswert und direkt in den Kessel eingebaut. Bei atmosphärischen Brennern strömt das Gas nur mit dem Leitungsdruck in die Brennkammer. Ein zusätzliches Gebläse ist nicht nötig. Weil sie sehr handlich sind, eignen sich atmosphärische Gaskessel auch für die Montage in kleinen Räumen beispielsweise unter dem Dach oder sogar in Wandschränken. Ein Heizungskeller ist nicht mehr nötig.

(Quelle ABC des Heizens)

Der VPB erklärt:

Naturfaserputze:
Neben Naturputzen sind so genannte Naturfaserputze im Handel. Das sind Putze oder Flüssigtapeten, die aus Baumwoll- oder Zelluselose-Flocken und -Fasern bestehen oder aus Textilfasern wie Viskose, Leinen, Jute oder Hanf. Natur-faserputze sind umweltfreundlich in der Herstellung und "atmungsaktiv" – und leicht auszubessern: Bei kleinen Schäden wird die Oberfläche angeweicht und anschließend wieder geglättet.

(Quelle ABC der Schadstoffe)