c



Ihr persönliches Kennwort finden Sie in der aktuellen Mitgliederzeitschrift

Über uns
Berater finden

ServiceInfo
NeubauAltbauSchadstoffeEnergieBarrierefreiWohnungskauf
Pressemitteilung vom 23. Juni 2017

VPB kritisiert: Berufszulassungsregelung für Verwalter von Wohnimmobilien nicht ausreichend!


BERLIN. Kurz vor Ende der 18. Legislaturperiode hat der Bundestag gestern Nacht die lange und auch vom Verband Privater Bauherren (VPB) geforderte Berufszulassungsregelung für Wohnungseigentumsverwalter beschlossen. Sie soll ab etwa Mitte 2018 gelten.

Die Neuregelung bleibt nach Ansicht des VPB allerdings weit hinter den Erfordernissen des Alltags zurück. So gibt es für Wohnungseigentumsverwalter und Immobilienmakler, aber auch für Mietwohnungsverwalter in Zukunft zwar eine Versicherungspflicht und auch eine Pflicht zur Fortbildung, der im ursprünglichen Gesetzesentwurf vom September 2016 noch vorgesehene Sachkundenachweis für alle Branchenneulinge entfällt aber.

Nach dem neuen Gesetz reichen in Zukunft bereits 20 Stunden Fortbildung aus innerhalb von drei ganzen Jahren! Der VPB kritisiert das als absolut unzureichend, denn so können auch in Zukunft Laien ohne besondere Sachkunde weiter als Immobilienmakler und Wohnungseigentumsverwalter tätig werden. Und das, obwohl es bei der Verwaltung um erhebliche Werte geht, nämlich die eigenen vier Wände. Diese bilden für die meisten Verbraucher das Rückgrat ihres Vermögens und ihrer Altersvorsorge.

Als Schritt in die richtige Richtung bewertet der VPB die im neuen Gesetz vorgesehene Versicherungspflicht für Verwalter. Sie greift allerdings erst, wenn ein Schaden entstanden ist. Damit der erst gar nicht entsteht, wäre eine entsprechende Sachkompetenz nötig. Aber gerade den Nachweis der Sachkompetenz hat der Gesetzgeber nun unter den Tisch fallen lassen.

Detailfragen etwa zur Versicherungshöhe überlässt der Gesetzgeber einer Rechtsverordnung, die flexibler an Änderungen angepasst werden kann als ein Gesetz. Die Ermächtigungsgrundlage für die Verordnung nennt auch eine Auskunftspflicht über die Fortbildungen gegenüber den Kunden der Verwalter.

Dennoch: Private Bauherren und Besitzer von Eigentumswohnungen sind also nach wie vor bei der Auswahl von kompetenten Immobilienmaklern und Wohnungseigentumsverwaltern auf sich gestellt und müssen genau hinsehen, wen sie engagieren. Entscheidungshilfe leistet dabei die vom VPB gemeinsam mit dem DDIV herausgegebene Checkliste für Wohnungseigentumsverwalter.



Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: PPR, Am Stützelbaum 7, 64342 Seeheim-Jugenheim, Telefon 06257 507990, Fax: 06257 507994, E-Mail: presse@vpb.de


Download mit rechter Maustaste




© VPB 2017, Berlin zur Homepage Diese Seite drucken Bauberater

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Dieser Pressetext ist ausschließlich für die Verwendung durch die Medien bestimmt. Sonstige Nutzungen bedürfen ausdrücklich der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den VPB.

Der Verband privater Bauherren e.V. ist der älteste Verbraucherverband für Bauberatung und Bauherrenschutz in Deutschland. In unseren Regionalbüros finden Sie Baufachleute, die für unsere Mitglieder als Bauberater, Baubetreuer, Baugutachter, Bauexperte und Bausachverständiger fungieren. Neben der Baubegleitung gehört auch die Baubegutachtung, die Erstellung von Baugutachten und die Bauinspektion zu den Aufgaben unserer Bauexperten.

Unsere Themen:
Sanierung Thermografie Bauabnahme Schadstoffe Neubau
    Blower-Door-Test     Energieausweis Baukontrollen Bauschäden
            Pfusch am Bau   Schimmel  Energieberatung
  Baubetreuer Neubau Vertragsprüfung Altbau Baulücke Verbraucherschutz
    Baupraxis         Riemchen