Ihr persönliches Kennwort finden Sie in der aktuellen Mitgliederzeitschrift

Über uns
Berater finden

ServiceInfo
NeubauAltbauSchadstoffeEnergieBarrierefreiWohnungskauf
Pressemitteilung vom 30. März 2011

VPB fordert klare Aussagen von Bundesregierung:
Spielt energetische Sanierung in Zukunft keine Rolle mehr?


BERLIN. "Soll das CO2-Gebäudesanierungsprogranmm auslaufen? Streicht die Bundesregierung die Zuschüsse für den barrierearmen Umbau?" Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB), kritisiert die Streichung der KfW-Sanierungsmittel im aktuellen Eckwertebeschluss der Bundesregierung vom 16. März. "Offenbar verabschiedet sich die Bundesregierung aus allen sinnvollen Programmen zur energetischen Sanierung. Im Haushalt 2012 sind keine Mittel mehr für das CO2-Gebäudesanierungsprogramm vorgesehen. Private Bauherren sind zutiefst verunsichert und fragen sich: Spielt die energetische Gebäudemodernisierung künftig keine Rolle mehr?"

Der Wegfall der Förderung für energieeffizientes Bauen und Sanieren ab 2012 konterkariert nach Ansicht des VPB die bisherige Klimapolitik der Bundesregierung und macht sie unglaubwürdig. Der VPB fordert deshalb klare Bekenntnisse: "Private Bauherren und Hausbesitzer brauchen Planungssicherheit! Sie sollen schließlich einen Großteil der Energieeinsparung im Immobilienbereich buckeln. Da müssen sie wissen, ob und welche Hilfen sie erwarten können, oder ob sie der Staat alleine lässt."

Bedenklich findet der VPB auch den geplanten Kahlschlag bei den Programmen zum barrierearmen Umbauen sowie bei der Städtebauförderung. Gerade das barrierearme Umbauen erlaube Älteren selbstbestimmtes Wohnen in der gewohnten Umgebung. Das Programm hat nach Ansicht des VPB die richtigen Impulse in einer alternden Gesellschaft gesetzt. "Jetzt fragen wir uns: Was hat die Regierung vor? Setzt sie in Zukunft wieder auf die Heimunterbringung alter Menschen als alleinige Lösung?"

"Unglaubwürdig macht sich die Regierung auch in der Städtebaupolitik. Von der kürzlich noch forcierten Wiederbelebung der Innenstädte mit Bürgerbeteiligung bleibt nach der Streichung der Städtebaufördermittel nichts mehr übrig", kritisiert Thomas Penningh. "In allen Bereichen der Energie- und Baupolitik, in denen die privaten Bauherren und Hausbesitzer ihren Teil beitragen sollen und wollen, kappt die Regierung die Zuschüsse. Wir fordern von der Bundesregierung klare Aussagen zur politischen Zielrichtung! Wenn sie für Klimaschutz im Baubestand ist, dann muss sie dafür auch Gelder im Haushalt einstellen!"


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: PPR, Am Stützelbaum 7, 64342 Seeheim-Jugenheim, Telefon 06257 507990, Fax: 06257 507994, E-Mail: presse@vpb.de


Download mit rechter Maustaste




© VPB 2017, Berlin zur Homepage Diese Seite drucken Bauberater

Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Dieser Pressetext ist ausschließlich für die Verwendung durch die Medien bestimmt. Sonstige Nutzungen bedürfen ausdrücklich der vorherigen schriftlichen Genehmigung durch den VPB.

Der Verband privater Bauherren e.V. ist der älteste Verbraucherverband für Bauberatung und Bauherrenschutz in Deutschland. In unseren Regionalbüros finden Sie Baufachleute, die für unsere Mitglieder als Bauberater, Baubetreuer, Baugutachter, Bauexperte und Bausachverständiger fungieren. Neben der Baubegleitung gehört auch die Baubegutachtung, die Erstellung von Baugutachten und die Bauinspektion zu den Aufgaben unserer Bauexperten.

Unsere Themen:
Sanierung Thermografie Bauabnahme Schadstoffe Neubau
    Blower-Door-Test     Energieausweis Baukontrollen Bauschäden
            Pfusch am Bau   Schimmel  Energieberatung
  Baubetreuer Neubau Vertragsprüfung Altbau Baulücke Verbraucherschutz
    Baupraxis