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Pressemitteilung vom 13. Mai 2009

VPB: Bei Hausbau und Sanierung immer auch ans Alter denken!


Leitfaden zum barrierearmen Bauen neu aufgelegt -
KfW-Programme helfen beim Umbau


BERLIN. "Wer als alter Mensch selbstbestimmt zu Hause wohnen möchte, der sollte seine eigenen vier Wände rechtzeitig barrierearm umbauen", rät Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). Damit das gelingt, hat der VPB jetzt den Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" herausgegeben. Er kostet fünf Euro und kann über den VPB-Shop unter www.vpb.de bestellt werden.

Bereits 2003, im Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen, hatte sich der VPB mit einem Symposium und der Erstauflage dieses bis dahin einmaligen Bauherren-Leitfadens an die Öffentlichkeit gewandt. Der Verbraucherschutzverband bemüht sich seither, Bauherren, Architekten, Bauträger, Anbieter von Schlüsselfertighäusern und Politiker für den Bau barrierearmer Häuser zu gewinnen. "Unsere langjährige Aufklärungsarbeit hatte jetzt Erfolg", freut sich Bauherrenberater Penningh: "Seit April fördert die KfW-Bank den altersgerechten Umbau von Bestandsimmobilien bei Modernisierung und Instandsetzung. Dazu zählen beispielsweise Veränderungen des Wohnungszuschnitts, auch Verbesserungen der Sanitärinstallationen oder die Nachrüstung von Aufzügen."

Der VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" listet systematisch alle Hausbereiche auf. Er zeigt, wo Barrieren das Leben erschweren, und wie sie vermieden und umgebaut werden können. Dazu nennt der VPB auch einzelne Bausteine des KfW-Programms, mit deren Hilfe sich der barrierearme Umbau von Küche, Bad, Hauseingang oder Wohnbereich finanzieren lässt. "Als Service für Bauherren haben wir unserem neuen Leitfaden auch gleich die Förderbedingungen des KfW-Programms "Wohnraum modernisieren - altersgerecht umbauen" beigelegt", erläutert Verbraucherschützer Penningh.

"Auch junge Bauherren sollten frühzeitig an ihr Alter denken und heute schon vorausschauend barrierearm planen", rät Architekt Penningh. "In der Entwurfsphase können viele Details bedacht werden, um das Einfamilienhaus für spätere alters- oder unfallbedingte Behinderungen vorzubereiten. Und das ohne größeren finanziellen oder bautechnischen Aufwand."

Die Planungshilfen und Checklisten im 38-seitigen VPB-Leitfaden basieren vor allem auf den vielfältigen Erfahrungen der über 60 bundesweit tätigen VPB-Sachverständigen. Sie kennen sich aus mit dem Neubau barrierearmer Wohnhäuser und der Umwandlung bestehender Familien- in komfortable Altersruhesitze. "Der Umbau", resümiert Thomas Penningh, "ist eine lohnende Investition in die eigene Altersvorsorge. Denn barrierearme Häuser passen sich nicht nur allen Lebensphasen an, sondern sie haben auch hohen Wiederverkaufswert!"

Der VPB-Leitfaden "Vorbauen und Umbauen: Barrierearm und altersgerecht" kostet fünf Euro Schutzgebühr (drei Euro für VPB-Mitglieder) plus zwei Euro Versand und kann über den Online-Shop bestellt werden. Wer keinen Internetzugang besitzt, der kann den Leitfaden auch per Post oder per Fax bestellen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Fax: 030-27890111.


Interview mit Thomas Penningh zum Thema "Bei Hausbau und Sanierung immer auch ans Alter denken"


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


Pressekontakt: PPR, Am Stützelbaum 7, 64342 Seeheim-Jugenheim, Telefon 06257 507990, Fax: 06257 507994, E-Mail: presse@vpb.de

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