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Presseinformation vom 26. Juli 2006
Wohnen im Alter (2)


VPB rät: Fürs Alter Wohnzimmer barrierefrei planen


BERLIN. In Deutschland leben rund 6,6 Millionen Menschen mit Handicap, zwei Drittel von ihnen sind im Seniorenalter - Tendenz steigend. Damit Hausbesitzer auch im Alter und mit einer Behinderung im eigenen Haus bleiben können, müssen sie schon beim Hausbau barrierefrei planen. Der Verband Privater Bauherren (VPB) hat dazu konkrete Planungshilfen entwickelt. Darauf sollten Bauherren bei der Gestaltung des Wohnzimmers achten:

Bauherren, die in ihrem Haus alt werden möchten und sich auf altersbedingte Behinderungen vorbereiten, sollten den Grundriss ihres Wohnbereiches offen gestalten und statt massiver Mauern leichte Trennwände montieren. Flexible Grundrisse sind nicht nur für behinderte Menschen hilfreich, die beispielsweise ihren Schlafraum aus dem ersten Stock ins Erdgeschoss verlegen müssen, sondern auch für Familien, die ihr Haus nachträglich in zwei Wohnungen aufteilen, für Eltern und erwachsene Kinder oder Senioren und Pfleger. Einen Nachteil hat der Verzicht auf feste Wände: Der Schallschutz leidet, aber das spielt im Einfamilienhaus meist keine große Rolle.

Bereits in der Planung sollten Bauherren alle Schwellen vermeiden. Schwellen zwischen Wohnraum, Terrasse und Balkon sind schon für gesunde und junge Menschen hinderlich, Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte können sie gar nicht oder nur mühsam überwinden. Solche Barrieren schränken die Wohn- und Lebensqualität erheblich ein, lassen sich aber bei entsprechender Planung vermeiden.

Die Technik spielt im Wohnzimmer eine große Rolle; kaum ein Haushalt kommt noch ohne Fernseher, Telefon oder Stereoanlage im Wohnraum aus. Und das ist erst der Anfang: Setzt sich moderne Kommunikationstechnik auf breiter Flur durch, dann stehen in bundesdeutschen Wohnzimmern bald handliche Multi-Media-PCs, die den Bewohner mit dem Rest der Welt und deren Diensten vernetzen. Hilfreiche Technik für Senioren! Vorausschauende Bauherren lassen entsprechend Leerrohre vorsehen. Auch elektrische Rollladenheber sind kein Luxus, sondern eine echte Alltagshilfe, vor allem, wenn die Kraft der Bewohner zum täglichen Öffnen und Schließen nicht mehr ausreicht.

Wer barrierefrei baut, der muss auf versetzte Ebenen verzichten. Auch einzelne Treppenstufen im Wohnbereich, wie sie gerne zur Überbrückung leichter Hanglagen eingeplant werden, sollten vermieden oder im Notfall durch Schrägen ersetzt werden. Wichtig sind auch ausreichend breite Türöffnungen: 90 Zentimeter benötigt ein Rollstuhlfahrer zum Rangieren.

Die Broschüre "Vorbauen: Barrierefrei" kann bestellt werden im Internet unter www.vpb.de, per E-Mail unter versand@vpb.de, ferner bei der VPB-Versandstelle, Fliedner-Werkstätten, Postfach 10 13 04, 45413 Mülheim an der Ruhr oder per Fax unter der Nummer 0208-4448405. Die Broschüre kostet fünf Euro plus zwei Euro Versand. Bitte gleichzeitig Kosten und Porto überweisen auf folgendes Konto: Verband Privater Bauherren, Kontonummer 61 22 89 20 25, BLZ 10120100, Weberbank Berlin. Bei der Überweisung bitte den Namen des Empfängers nicht vergessen und als Verwendungszweck "Broschüre Vorbauen: Barrierefrei" eintragen.

>> Pressebild_Fuers-Alter-Wohnzimmer-barrierefrei-planen.pdf

>> Bauherren-Leitfaden zum barrierefreien Bauen online bestellen


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


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