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Stichwort: Preiswert bauen


VPB-Expertentipps: Preiswert bauen durch kluge Planung


Bauen wird immer teurer. Damit sich auch in Zukunft noch viele Menschen den eigenen Hausbau leisten können, hat der Verband Privater Bauherren (VPB) verschiedene Einsparmöglichkeiten für den Einfamilienhaussektor untersucht.

Zu den Hauptproblemen beim Bauen gehören nach den Erfahrungen des VPB unklare Leistungsbeschreibungen und fehlende Transparenz bei Wohnungsbau-Angeboten. Mangels einheitlicher Leistungsbeschreibungen, so die Verbraucherschutzorganisation, sind Angebote von Bauträgern und Schlüsselfertiganbietern für Laien nicht objektiv zu vergleichen. Das führt häufig zu überzogenen Zahlungsplänen, gravierenden Baumängeln durch fehlende Bauleistungen und zu teuren Nachbesserungen zu Lasten der Bauherren.

Schutz vor solchen Reinfällen bietet nur frühzeitige Beratung. Der VPB hat sich darauf spezialisiert. Die Erfahrungen zeigen: Wird ein Bauherr bereits vor Vertragabschluss eingehend beraten, dann kann er im Schnitt pro Einfamilienhaus den Gegenwert eines Kleinwagens einsparen, weil Mängel rechtzeitig erkannt und die Bauqualität vertraglich nachgebessert werden.

Sparen lässt sich auch bei der individuellen Bauplanung. Zwar sind Grundstückspreise, Material- und Lohnkosten kaum zu beeinflussen, aber wer beispielsweise auf den Keller verzichtet und die kompakte Haustechnik in einem Nebenraum unterbringt, der kann von vorne herein rund 20 Prozent der Rohbaukosten einsparen. Geld und vor allem Zeit spart auch, wer statt massiver Außen- und Innenwände preiswerte Sparhäuser in Holztafelbauweise bevorzugt. Deren schnelle Montage innerhalb weniger Tage spart Baukosten, vor allem aber Bauzeit. Die Bauherren können schneller ins eigene Haus einziehen. Das bringt rund drei Monatmieten. Diese Summe reicht im Schnitt schon für die Bodenbeläge im neuen Haus.

Wer auf solide Grundmauern nicht verzichten möchte, der kann im Innern des Hauses am Material sparen: Leichte Trennwände sind preiswerter als massive. Der Einbau geht schnell, macht kaum Schmutz, und die trockenen Wände können sofort tapeziert oder angelegt werden. Lange Austrocknungszeiten, entfallen. Die Bauherren können drei bis vier Wochen früher einziehen als beim herkömmlichen Massivbau.

Wer statt einer Garage einen Carport im Garten aufstellt, der kann beim Autounterstand rund die Hälfte der Baukosten sparen. Dank der offenen Bauweise braucht der Carport außerdem gegenüber der herkömmlichen Garage weniger Fläche und lässt sich naturnah gestalten.

Bis zu 20 Prozent spart, wer beim Hausbau selbst Hand anlegt. Allerdings warnt der VPB Bauherren vor Überschätzung der eigenen Kräfte. Neben handwerklichem Geschick brauchen die Bauherren nämlich auch viel Zeit, eigene Werkzeuge, Maschinen und Helfer. Außerdem muss die Eigenhilfe zeitlich mit dem übrigen Bauablauf harmonieren. Auch hier rät der Verbraucherschutzverband dringend zur Beratung im Vorfeld, damit Bauherren bei der Selbsthilfe nicht in Verzug geraten. Wer selbst baut, der muss sich außerdem selbst zusätzlich versichern. Automatisch unfallversichert sind nämlich nur die Helfer am Bau, nicht der Bauherr selbst.

Geld spart - auf lange Sicht - auch, wer schon in jungen Jahren an später denkt und vorausschauend seinen Alterssitz plant. Der VPB setzt sich seit langem für den barrierefreien Bau von Familienhäusern ein und versucht, Architekten und Anbieter von Schlüsselfertighäusern für den Gedanken zu gewinnen, barrierefreie, rollstuhlgerechte Häuser zum Standard zu erheben. Bereits in der Planung, so die Erfahrung der VPB-Berater, können nämlich breite Türöffnungen, ausreichend Bewegungsflächen vor allen Türen, große Bäder und stufenlose Eingänge vorgesehen werden, ohne die eigentlichen Baukosten zu erhöhen. Vorausschauende Planung ist in jedem Fall billiger als der spätere, nachträgliche Umbau des Hauses.


Weitere Informationen beim Verband Privater Bauherren e.V., Bundesbüro, Chausseestraße 8, 10115 Berlin, Telefon 030-2789010, Fax: 030-27890111,
E-Mail: info@vpb.de, Internet: www.vpb.de.


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