Bauexperte
Der VPB setzt sich seit 1976 für den Verbraucherschutz am Bau ein. Ein Bauexperte des VPB verfolgt als wichtigsten Grundsatz eine absolute Produktneutralität. Um diese Unabhängigkeit zu wahren, wird sich kein Bauexperte des VPB aktiv am Bauvorhaben eines Mitglieds, das er betreut, beteiligen. Um der vertrauensvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit gerecht werden zu können, gelten für unsere
Bauexperten klar definierte Standesregeln. Diese stellen eine eindeutige Arbeitsgrundlage zwischen dem Bauherren als Auftraggeber und dem Bauexperten als Auftragnehmer dar. Uns ist die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bauherr und VPB-Bauexperte enorm wichtig. Daher bekennt sich jeder Bauexperte des VPB uneingeschränkt zu unseren Standesregeln.
VPB-Standesregeln.pdf
Um sicher zu stellen, dass sich ein Bauexperte des VPB immer auf dem neuesten Wissensstand befindet, kontrollieren wir laufend dass sich unsere
Baubetreuer stets umfangreich fortbilden. Natürlich verfügt jeder Bauexperte des VPB bereits über eine Vielzahl von Qualifikationen und Spezialkenntnissen. Darüber hinaus wurden in den letzten Jahren allgemeine VPB-Bauherrenberater-Fortbildungen zu folgenden Themen durchgeführt:
- Analyse von Bestandsbauten
- Altbausanierung
- Barrierefrei Bauen
- Schadstoffe in Innnenräumen
- Energieeinsparverordnung
- Energiepaß
- Blower-Door-Tests
- Brandschutzmaßnahmen
Hamburg
Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und ist mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, die siebtgrößte der Europäischen Union und die größte Stadt, die nicht Hauptstadt einer ihrer Mitgliedsstaaten ist. Die Stadt Hamburg besteht aus 104 Stadtteilen und ist in 7 Verwaltungsbezirke aufgeteilt:
Wandsbek
Bergedorf
Harburg
Altona
Eimsbüttel
Bezirk Mitte
Bezirk Nord
Damit die Bevölkerung nicht in die Randgebiete abwandert, schafft die Landesregierung der "Senat" Voraussetzungen, dass in den Innenstadtgebieten Flächen für den Geschosswohnungsbau geschaffen werden. Für den privaten Wohnungsbau in Form von Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern stehen nur Flächen in den Randbereichen zur Verfügung, insbesondere in den Hamburger Stadtteilen Volksdorf, Ohlstedt, Bergstedt, Duvenstedt. Bergedorf, Rahlstedt und Poppenbüttel, und Bramfeld.
Auch in den weiteren Stadtteilen von Hamburg wie Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt, Harburg, Ohlsdorf werden Voraussetzungen geschaffen, dass vorhandene Grundstücke geteilt und für eine Wohnhausbebauung freigegeben werden können.
Da die Grundstückspreise in Hamburg zwangsläufig teurer sind als im Speckgürtel mit den Gemeinden Ahrensburg, Norderstedt, Bargteheide, Großhansdorf, Trittau, Reinbek, Aumühle, Schwarzenbek, Wentorf, und Glinde wandern trotzdem viele junge Familien in diese Gemeinden ab, um dort ihre Wohnhäuser zu errichten.
Selbst weiter entfernt liegende Gemeinden wie Neuwulmstorf, Buxtehude, Stade, Buchholz und Jesteburg sind Gemeinden im Einzugsbereich der Freien und Hansestadt Hamburg, die gerne von den jungen Familien angenommen werden, da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die bis in die Hamburger Innenstadt führen, zu erreichen sind.
Da sowohl Hamburg als auch die umliegenden Gemeinden nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen eigene Bebauungspläne aufzustellen, erfolgt dies in der Regel durch Investoren, die dann auch den Vertrieb und den Bau der Häuser übernehmen.
Dies hat zur Folge, dass die Bauwilligen zum Teil wenig Spielraum haben, sich ihren eigenen Vertragspartner auszusuchen und dies führt zwangsläufig auch dazu, dass die Baupreise höher ausfallen, da die Bauwilligen den Wettbewerb nicht nutzen können.
In allen Fällen hat sich gezeigt, dass es notwendig ist, vor Kauf eines Grundstückes eine eingehende Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen, denn alle derzeit zur Verfügung stehenden Flächen sind Flächen, die insbesondere in den gewachsenen Stadtteilen wie Sasel, Rahlstedt, Tonndorf, Allermöhe, Lohbrügge, Othmarschen, Flottbek, Blankenese, und Iserbrook bei der ursprünglichen Bebauung wegen der schlechteren Bodenverhältnisse ausgespart wurden.