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Baubegleitung Hamburg

Baubegleitung

Baubegleitung oder Bauherrenberatung was ist das?
Es hat sich herumgesprochen, dass eine Betreuung oder Baubegleitung nur dann umfassend und wirkungsvoll sein kann, wenn man sich frühzeitig, also schon bei den Vorüberlegungen, an neutrale Fachleute wendet. Bau- oder Kaufvertrag und insbesondere Bau- und Leistungsbeschreibung sind entscheidende Grundlagen bei der Realisierung des lang gehegten Wunsches. Der Bauherrenberater prüft den Werkvertrag in technischer Hinsicht.

Darüber hinaus ist in vielen Fällen eine juristische Prüfung sinnvoll. Die Baubegleiter kooperieren hierfür mit Fachanwälten. Dennoch muss aber auch bei der baufachtechnischen Prüfung geklärt werden, ob dem Vertrag ein verbraucherfreundlicher Zahlungsplan zugrunde liegt. Auch beim Bauen gilt: Erst die Leistung, dann das Geld. Weiter muss sichergestellt werden, dass ein schlüssiger Terminplan vereinbart wird. Selbstverständlich wird der Bauberater oder der Baubegleiter in diesem Zusammenhang auch Verbesserungsvorschläge machen. Der Bauherr muss sich im Klaren darüber sein, dass es sich bei den angebotenen Leistungen häufig um "Minimalleistungen" handelt, die selbstverständlich – gegen Mehrkosten verbessert werden können. Insofern achtet der Berater oder Baubegleiter auch darauf, dass die Vorschläge sich möglichst kostenneutral realisieren lassen.

Die Baubegleitung endet aber nicht bei den vertragstechnischen Prüfungen. Während der Bauzeit wird der Bauherrenberater einige Male auf der Baustelle zu finden sein, nämlich immer dann, wenn bestimmte wichtige Bauabschnitte erreicht sind. Bei einem normalen unterkellerten Einfamilienhaus in herkömmlicher Massivbauweise haben sich folgende Baukontrollen als sinnvoll erwiesen: Die 1. Kontrolle nach Fertigstellung des Kellers und Ausführung der Außenwandabdichtung (am besten noch ohne Perimeterdämmung) und Dränleitungen vor dem Hinterfüllen der Arbeitsräume. Die 2. Baukontrolle nach Rohbaufertigstellung mit eingedecktem Dach. Die 3. Kontrolle nach Ausführung der Rohinstallation Heizung, Sanitär, Elektro, vor den Vormauerungen und den Innenputzarbeiten. Die 4. und letzte Kontrolle vor der "Vorabnahme" oder Abnahme ist vor Ausführung der Estricharbeiten.

Der Verband Privater Bauherren hat bereits vor mehr als 30 Jahren die Notwendigkeit einer baubegleitenden Qualitätskontrolle erkannt. Es versteht sich von alleine, dass der Bauherr von jeder Kontrolle zeitnah ein Besichtigungsprotokoll erhält, das er an den Unternehmer mit der Aufforderung zur Mängelbeseitigung weiterleiten kann. Sollten sich aus dem Protokoll weitere Fragen ergeben, so hat das Mitglied selbstverständlich die Möglichkeit, Einzelheiten dazu mit dem Baubegleiter zu besprechen.


Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist als Stadtstaat ein Land der Bundesrepublik Deutschland und ist mit knapp 1,8 Millionen Einwohnern die zweitgrößte Stadt Deutschlands, die siebtgrößte der Europäischen Union und die größte Stadt, die nicht Hauptstadt einer ihrer Mitgliedsstaaten ist. Die Stadt Hamburg besteht aus 104 Stadtteilen und ist in 7 Verwaltungsbezirke aufgeteilt:
Wandsbek
Bergedorf
Harburg
Altona
Eimsbüttel
Bezirk Mitte
Bezirk Nord

Damit die Bevölkerung nicht in die Randgebiete abwandert, schafft die Landesregierung der "Senat" Voraussetzungen, dass in den Innenstadtgebieten Flächen für den Geschosswohnungsbau geschaffen werden. Für den privaten Wohnungsbau in Form von Ein- und Zweifamilienhäusern, Reihen- und Doppelhäusern stehen nur Flächen in den Randbereichen zur Verfügung, insbesondere in den Hamburger Stadtteilen Volksdorf, Ohlstedt, Bergstedt, Duvenstedt. Bergedorf, Rahlstedt und Poppenbüttel, und Bramfeld.

Auch in den weiteren Stadtteilen von Hamburg wie Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt, Harburg, Ohlsdorf werden Voraussetzungen geschaffen, dass vorhandene Grundstücke geteilt und für eine Wohnhausbebauung freigegeben werden können.

Da die Grundstückspreise in Hamburg zwangsläufig teurer sind als im Speckgürtel mit den Gemeinden Ahrensburg, Norderstedt, Bargteheide, Großhansdorf, Trittau, Reinbek, Aumühle, Schwarzenbek, Wentorf, und Glinde wandern trotzdem viele junge Familien in diese Gemeinden ab, um dort ihre Wohnhäuser zu errichten.

Selbst weiter entfernt liegende Gemeinden wie Neuwulmstorf, Buxtehude, Stade, Buchholz und Jesteburg sind Gemeinden im Einzugsbereich der Freien und Hansestadt Hamburg, die gerne von den jungen Familien angenommen werden, da sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln, die bis in die Hamburger Innenstadt führen, zu erreichen sind.

Da sowohl Hamburg als auch die umliegenden Gemeinden nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen eigene Bebauungspläne aufzustellen, erfolgt dies in der Regel durch Investoren, die dann auch den Vertrieb und den Bau der Häuser übernehmen.

Dies hat zur Folge, dass die Bauwilligen zum Teil wenig Spielraum haben, sich ihren eigenen Vertragspartner auszusuchen und dies führt zwangsläufig auch dazu, dass die Baupreise höher ausfallen, da die Bauwilligen den Wettbewerb nicht nutzen können.

In allen Fällen hat sich gezeigt, dass es notwendig ist, vor Kauf eines Grundstückes eine eingehende Baugrunduntersuchung durchführen zu lassen, denn alle derzeit zur Verfügung stehenden Flächen sind Flächen, die insbesondere in den gewachsenen Stadtteilen wie Sasel, Rahlstedt, Tonndorf, Allermöhe, Lohbrügge, Othmarschen, Flottbek, Blankenese, und Iserbrook bei der ursprünglichen Bebauung wegen der schlechteren Bodenverhältnisse ausgespart wurden.
 
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Der VPB bietet bundesweit Hilfe für Bauherren an. Wenn Sie nach folgenden Leistungen suchen, sind Sie beim VPB richtig:  Kellerabdichtung, Baubegleitung, Schimmelpilz, Baubegutachtung, Bauberatung, Baugemeinschaften, Baukontrolle, Baugutachter, Bauherrenberatung, Bauleitung, Bausachverständiger

Der VPB hilft bei Pfusch am Bau und steht für Verbraucherschutz Bauen.

  Leiter des
  Regionalbüros

  Dipl.-Ing.
  Frank Staudinger
Der VPB erklärt:

Pumpe:
Zu jeder Heizungsanlage gehört eine Pumpe. Sie sorgt für die Zirkulation des warmen Heizwassers in allen Rohren und Heizkörpern. Die Pumpe muss in ihrer Dimension und Leistungsfähigkeit auf den Heizkessel abgestimmt sein. Fachleute unterscheiden zwischen (alten) ungeregelten und modernen geregelten Pumpen – und geben natürlich letzteren den Vorzug, weil sie sich dem tatsächlichen Bedarf anpassen und damit preiswerter arbeiten. Pumpen sind wenig anfällig und arbeiten meist viele Jahrzehnte lang zuverlässig. Deshalb werden sie oft bei Heizkesselmodernisierungen nicht mit ausgetauscht. Fachleute warnen vor dieser Sparsamkeit am falschen Platz, denn die alte Pumpe ist gegenüber der modernen Heizung meist erheblich überdimensioniert. Wenn sie – ungeregelt – auch noch pausenlos läuft, entpuppt sie sich als echter Energieverschwender. Über ein Zehntel des gesamten Energiebedarfs eines Haushalts kann so eine alte Pumpe schlucken.

(Quelle ABC des Heizens)

Der VPB erklärt:

Wolle:
Wer Teppiche mag, der sollte auch hier auf traditionelle, gesundheitlich gut verträgliche Materialien achten. Dazu zählen Naturfaserteppiche aus Schafwolle, Ziegenhaar, Kokos oder Sisal. Vorsicht: Wenn der Naturhaarteppich mit Motten- oder Käferschutzmitteln ausgerüstet wurde oder der Kleber problematisch ist, dann wird der gesamte Teppich wieder zum Gesundheitsrisiko.

(Quelle ABC der Schadstoffe)